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CITRUS LIMONIS

Rautegewächse (Rutaceae)

Zitrone, Limone

 

Prüfung unter der Leitung von Otmar Neuhöfer und Evelyn Feltes

(Es handelt sich hierbei um den reinen Prüfungstext.
Die bearbeitete Prüfung mit Rubrikenvorschlägen, mythologischen und botanischen Informationen, 112 S., Völklingen 2003,
ist für 12 € über unseren Eigenverlag erhältlich: ipecacuanha@t-online.de  oder evelyn.feltes@t-online.de,
oder über den homöopathischen Fachversand.)

 

Prüferin I, 39 Jahre, Einnahme der C200 (Mittel bekannt):

Dienstag, 16.10.01:

8.15 Uhr Einnahme 3 Globuli C200

15.00 Uhr Einnahme 3 Globuli C200

21.00 Uhr Einnahme 3 Globuli C200

Abends Einsetzen der Periode, hellrotes Blut (Periode beginnt bei mir normalerweise mit einer bräunlichen Schmierblutung).

Mittwoch, 17.10.01:

8.45 Uhr Einnahme 3 Globuli C200

Ich habe zwar geträumt, aber keine Erinnerung. Gut geschlafen und ungewöhnlich fit nach nur 6 Stunden Schlaf (normal brauche ich mindestens 8 Stunden Schlaf). Leichtes kratzendes Brennen auf der Zunge, weitet sich nachmittags aus bis zum Rachen.

Donnerstag, 18.10.01:

Traum: Meinem Mann ist etwas Schweres auf den Fuß gefallen. Der große Zeh ist gebrochen. Ich rufe mit dem Handy im Krankenhaus an und frage, ob ich mit ihm vorbei kommen kann. (Ich habe gar kein Handy.) Aber sie weisen mich ab. Ich bin sehr verärgert darüber.

SV: Das Besondere? Dass die mich da abweisen. Dass die sagen, das geht nicht, das ärgert mich. (Sonst das Thema Krankenhaus anders belegt, nämlich Horror davor, ausgeliefert zu sein und nicht dorthin wollen.)

Traum: Eine Szene im Krankenhaus, ich sitze mit einer Krankenschwester zusammen in einem Raum.

Traum: Ich sitze im Zug. Bevor der Zug losfährt muss er noch hin und her rangieren, bis er auf dem richtigen Gleis ist.

Traum: Mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Homöopathiekurs Zuhause bei meinen Eltern. Wir sitzen in der Runde im früheren Wohnzimmer meiner Oma. Dann kommt meine Mutter herein und sagt, dass mein Mann einen Unfall hatte.

Szenenwechsel: Die Friseuse kommt zu meinen Eltern. Eine Kollegin will sich auch von ihr die Haare schneiden lassen. Ich will ihr ein altes T-Shirt von mir geben, damit sie auf ihrem Pulli nicht alles voll Haare hat. Ich suche ziemlich lange im Schrank, aber ich finde nichts Passendes. Als ich endlich ein T-Shirt gefunden habe und es ihr bringen will, ist sie schon fertig.

Mein Vater sagt, ich solle diesmal wenn ich nach Hause fahre, endlich mal alle meine Kleider mitnehmen, sonst würde er sie wegwerfen. (Das hatte er damals zum Zeitpunkt des Auszugs tatsächlich öfter zu mir gesagt.)

Ich ziehe den Morgenmantel an und gehe auf Toilette, dann merke ich, dass ein Ende des Gürtels in der Toilette hängt. Er ist an der Stelle nass, wahrscheinlich habe ich drüber gepinkelt. Ich muss herzhaft darüber lachen, ziehe den Morgenmantel aus und einen anderen an.

Ich bin sehr gut gelaunt, fröhlich, fast euphorisch.

Ich habe gestern zwei Arzttermine vereinbart, was ich eigentlich schon seit Wochen vor mir herschiebe. Dann hat sich heute endlich eine Sache geklärt, die seit Wochen ungeklärt war.

Heute Nachmittag ist mir aufgefallen, dass ich gestern einen Termin für morgen Nachmittag vereinbart habe, obwohl ich da bereits einen Termin habe. Ich habe einfach nicht daran gedacht.

SV ? Mir geht es super gut, aufgedreht, ich tanze durch das Haus und singe. Ich tanze auch mal zu einer Musik, die mir nicht gefällt, das mache ich sonst nicht. Lustig, fröhlich.

Freitag, 19.10.01:

Traum: Ich und meine Eltern waren in Martinique (eine französische Insel der kleinen Antillen in der Karibik) bei einer Bekannten von meinen Eltern. Ihr Bruder war auch dabei. Wir saßen an einem kleinen Holztisch in der Küche und die anderen habe alle gegessen. Ich wollte nicht mitessen. Ich weiß nicht, was es gab, aber ich bin prinzipiell sehr wählerisch mit dem Essen. Die Bekannte von meinen Eltern ist dann noch in der Küche herum gelaufen, weil sie mir etwas anderes zu essen holen wollte.

SV: ? Angenehme Stimmung, da ist es ja auch immer so 30 Grad, schön warm.

Ich werde wach kurz bevor der Wecker klingelt und bin schon wieder sehr fit und klar im Kopf. Sonst brauche ich morgens immer ein bisschen, bis ich aus dem Bett komme und bin dann auch eher sehr müde.

Samstag, 20.10.01:

Traum: Auf einem Homöopathieseminar. Ich sitze am Laptop und habe neben mir einen dicken Stapel Unterlagen zum Bearbeiten. Zwei Kolleginnen drängen schon darauf, endlich eine Pause einzulegen, aber ich bin gerade so gut dabei, es klappt so gut, dass ich gar nicht aufhören will. Im Gegenteil, ich zähle auf, was ich noch alles vorhabe. Ich bin nicht zu stoppen.

SV: Das Zentrale? Das Schaffen, voller Tatendrang. (Auch außerhalb der Prüfung ein zentrales Thema, im Traum verstärkt.)

Sonntag, 21.10.01:

Traum: Ich bin im Haus, mein Mann sitzt mit drei Kollegen im Garten. Dann kommt er herein und gibt mir ein Tablett in die Hand, wo die Nachspeise drauf steht für ihn und die Kollegen. Es sind vier Schüsselchen mit Grießpudding. Ich soll das Tablett rausbringen. Ich weigere mich, ich habe die ganze Zeit nicht mit dabei gesessen und sehe nicht ein, warum ich die Männer jetzt bedienen sollte. Ich ärgere mich auch über meinen Mann, dass er das nicht selbst macht und das überhaupt von mir erwartet.

SV: Wie war das für dich? Ich war wütend, habe nicht eingesehen denen die Dienerin zu spielen.

Was für ein Gefühl, wenn du es gemacht hättest? Erniedrigend, das hätte ich nicht gemacht.

Traum: Ich komme nach Hause. Die Haustür steht offen. Die Tür ist weiß gestrichen, in Wirklichkeit ist sie braun. Auch das ganze Treppenhaus, das mit braunem Holz verkleidet ist und die Eichentreppe sind weiß. Im Wohnzimmer steht die Tür ein wenig offen und es sieht aus, als ob da ein Einbrecher gewütet hätte. Das Zimmer sah verwüstet aus, Schubladen waren aufgezogen, als ob er Geld gesucht hätte. Ich höre Schritte im ersten Stock. Ich rufe laut, er soll sofort runter kommen und abhauen, sonst würde ich die Polizei rufen. Ein Mann, ca. 50 Jahre alt, mit Bart und bleichem spitzem Gesicht kommt die Treppe herunter und haut ab. Ich schaue mir noch genau sein Profil an, er hat eine leicht gekrümmte Nase, damit ich ihn später besser beschreiben kann. Er macht keinen gefährlichen Eindruck, im Gegenteil, er sieht eher betreten aus. Mir kommen Worte in den Sinn, ähnlich wie Schlagzeilen „Mutige, heldenhafte Frau schlägt Einbrecher in die Flucht".

SV: Das Besondere? Dass ich da diese Schlagzeile sehe, das war ja auch total übertrieben, der war ja harmlos. Und die besonderen Merkmale, dass ich den so genau angesehen habe, um ihn später beschreiben zu können.

Traum: Ich sitze mit vielen Leuten in der Küche. Meine Eltern waren auch dabei, sonst kann ich mich nicht an einzelne Personen erinnern. Ich stehe auf und gehe in die Vorratskammer an den Gefrierschrank. Ich habe ein ganzes Kaninchen eingefroren. Das reiße ich mit der Hand in Stücke. Es geht sehr leicht, als ob es gar nicht gefroren wäre und auch die Knochen gehen ganz leicht auseinander, wie morsches Holz. Ich denke noch, ob der Gefrierschrank nicht richtig friert, der ist doch neu. Dann lege ich die Einzelteile in den Gefrierschrank zurück und denke, jetzt kann ich das Kaninchen portionsweise zubereiten, je nach Bedarf.

SV: Das Besondere? Dass sich das so leicht auseinanderreißen lässt und dass ich das mache während in der Küche noch Leute sind. Und die Idee, dass ich das dann portionsweise zubereiten kann.

Gestern Abend hat eine dicke schwarze Spinne im Schlafzimmer über dem Fenster gesessen, als ich ins Bett ging. Da mein Mann schon schlief, wollte ich ihn nicht wecken und habe mich hingelegt. Diese Spinne hat mich jedoch die ganze Nacht irgendwie beschäftigt.

Traum: In meinem früheren Zimmer bei meinen Eltern. Ich suche das ganze Zimmer ab nach einer Spinne. Ich krabbele unters Bett und suche in jedem Winkel.

Traum: Ich träume von der Spinne, die ich gestern Abend im Schlafzimmer gesehen habe. Aber sie sitzt nicht mehr an der Stelle über dem Fenster und das ist ja eigentlich das Schlimme für mich, wenn ich nicht weiß, wo die Spinne ist, aber ich weiß genau, es ist eine im Zimmer.

Als ich morgens aufwache sitzt die Spinne immer noch an der gleichen Stelle. Jetzt wird sie natürlich gleich mit einem Glas nach draußen befördert. Das darf natürlich mein Mann machen. Es ist eigentlich sehr komisch, dass ich mich überhaupt schlafen legen konnte, obwohl diese Spinne im Zimmer war. Das ist normalerweise undenkbar. Bei uns sind sehr oft große dicke Spinnen im Schlafzimmer und die müssen immer entfernt werden, bevor ich mich hinlegen könnte zum Schlafen.

Montag, 22.10.01:

Traum: Ich habe ein ca. fünf bis sechs Monate altes Baby auf dem Arm. Es ist ein kleiner Junge und er hat kein Höschen an. Plötzlich pinkelt er mich von oben bis unten voll.

SV: Wie war das? Nicht schlimm, ich musste mir halt frische Kleider anziehen, fertig. Aber das hat mich natürlich gleich an den verpinkelten Morgenmantel erinnert.

Raues trockenes Gefühl im Hals, schon seit drei bis vier Tagen morgens so die ersten zwei Stunden.

Ich bin recht müde, habe ein dumpfes müdes Gefühl im Kopf.

Muskelkatergefühl vorne an beiden Schienbeinen.

Dienstag, 23.10.01:

Traum: Ich will meinem Sohn (9 Jahre) die Fingernägel schneiden. Ich setze zweimal am Daumen an, aber jedes Mal gerät die Schere zu weit unter den Nagel und beim dritten Mal schneide ich ihm voll ins Fleisch. Es ist aber ganz weich, als ob er sehr lange mit seiner Hand im Wasser gewesen wäre und es blutet auch überhaupt nicht. Ich habe Schuldgefühle, dass ich nicht besser aufgepasst habe und es tut mir schrecklich Leid. Ich will ihn trösten, aber er hat auch gar nicht geweint. Es scheint ihm nicht weh zu tun.

SV: Das Besondere? Dass ich da mehrmals ansetze und dass ihm das gar nicht weh tut.

Seit gestern im Schulter-/Nackenbereich total verspannt. Es fühlt sich an wie Gliederschmerzen. Ich dachte gestern zuerst es sei durch Überanstrengung, weil ich gestern morgen drei Stunden am PC gesessen habe, aber so lange würde es davon nicht anhalten.

Mittwoch, 24.10.01:

Traum: Vom Bau der Terrasse geträumt. Es sind viele Arbeiter herum gelaufen, Material wurde angeliefert. (Ich weiß leider nur noch Bruchstücke, die Terrasse wurde vor drei Wochen gebaut.)

Heute morgen auf der Couch gesessen und dem Sohn vorgelesen (er war nicht in der Schule, hatte gestern Kopfschmerzen und leichtes Fieber), dann ist der linke Fuß eingeschlafen. Das war gestern Nachmittag auch schon in der gleichen Situation. Es war sehr schmerzhaft, hat unter der Fußsohle gepickt wie mit 1000 Nadeln.

Abends nach dem Trinken von zwei kleinen Gläschen Federweißer ganz heftige reißende Magenschmerzen. Ich konnte die Jeans überhaupt nicht mehr am Bauch ertragen, weil es mir zu eng war. Nach einer halben Stunde etwas besser, aber den ganzen Abend heftiges Rumoren im Bauch.

Donnerstag, 25.10.01:

Ich werde morgens wach, keine Träume erinnerlich. Ich versuche krampfhaft mich an etwas zu erinnern. Ich döse wieder ein. Dann träume ich, neben mir auf dem Bett liegt mein Block mit Aufzeichnungen für die Prüfung und ich habe eine ganze Seite vollgeschrieben. Ich bin sehr zufrieden. Ich werde wach. Schade, es war nur ein Traum.

Das morgendliche raue Gefühl im Hals ist verstärkt und der Rachen ist an den Seiten auch stark gerötet.

Nachmittags dumpfe Kopfschmerzen am Hinterhauptknochen.

Freitag, 26.10.01:

Traum: Ich stehe mit meinem Mann an einem kleinen runden Tisch, hinter dem eine Bank steht. Der Tisch gehört wohl zu einem Imbissstand. Wir sind irgend etwas am essen. Dann kommen eine junge Frau und ein junger Mann mit einem Hund. Sie setzen sich beide auf die Bank. Der Hund stellt sich vor den Tisch direkt neben mich. Das ist mir nicht so geheuer, ich traue ihm nicht, er könnte mich beißen. Er sieht aber nicht so gefährlich aus. Dann kommen noch andere Leute mit einem Bullterrier. Die beiden Hunde kläffen sich wütend an, was meine Angst eher noch verstärkt. Ich trete einen Meter von dem Tisch zurück. Der Kampfhund läuft weg. Dann schaue ich mir den anderen Hund noch mal genauer an. Der Hund sieht wirklich nicht gefährlich aus. Ich stelle mich wieder neben ihn an den Tisch, um weiter zu essen. Die Hundebesitzer sitzen ganz lässig auf der Bank und beobachten mich nur. Beide sind gepierct und haben Ketten an der Jeans hängen. Dann erzählt mir die Frau, dass der Hund wohl irgendwelche Probleme mit den Ohren hat. Ich mache dann einen Auflage für den Hund auf meiner rechten Hand. Ich weiß nicht mehr was noch alles dabei war, auf jeden Fall greife ich mit beiden Zeigefingern in meine Ohren, um Ohrenschmalz dazu zu machen. Das schmiere ich mir dann auf die Hand und lege dann meine rechte Hand dem Hund aufs Ohr. Er schaut mir ins Gesicht und dann hat der Hund das Gesicht von einem kleinen Jungen, ca. 4 bis 5 Jahre alt. Die Mutter macht mir dann noch Vorwürfe, dass ich den Ohrenschmalz aus beiden Ohren von mir geholt habe. Ich sage: Aber ich produziere nicht so viel Ohrenschmalz, aus einem Ohr das hätte nicht gereicht. Der Junge macht auf jeden Fall einen zufriedenen Gesichtsausdruck, er scheint keine Ohrenschmerzen mehr zu haben.

SV: ? Ich sehe plötzlich das Gesicht von einem kleinen Jungen, statt dem eines Hundes.

Zentral? Dass ich ihn von seinen Ohrenschmerzen befreien kann, ich mache da diese Pampe drauf und das hilft. Ich bin prinzipiell vorsichtig bei Hunden, immer misstrauisch, dem Hund, der mich mal gebissen hat, habe ich das auch nicht angesehen. (Dem Einbrecher hat man auch nicht angesehen, dass er einer ist.)

SV: ? Was mir auffällt, alle meine Ängste werden angesprochen. Die Spinnen, die Hunde.

Parallelen? Konfrontation mit den Ängsten, aber es passiert ja nichts, Botschaft: es ist wirklich harmlos.

Gegen Abend dumpfe Kopfschmerzen am Hinterhauptknochen, diesmal nur links.

Samstag, 27.10.01:

Morgens eine Zeitlang vorm Kühlschrank gekniet, dann beim Aufstehen kurz Kreislaufprobleme. Leichter Schwindel und kurz Schwarzwerden vor den Augen. Bin kurz ganz ruhig stehen geblieben, war dann gleich wieder weg.

Traum: Ich gehe auf einer Straße. Ein dunkelhäutiger Mann kommt tanzend auf mich zu, nimmt mich an der Hand und zieht mich mit sich. Es ist wohl ein Inder oder Pakistani. Dann sind wir in einer großen Küche, da sind noch zwei Frauen, seine Mutter und seine Schwester, mit denen ich mich lachend unterhalte. Der Mann bereitet Essen zu.

SV: ? Angenehme Stimmung, schön, leicht, unbeschwert. Normal gehe ich ja mit einem Fremden nicht mit, aber das war so lockere Stimmung, fröhlich.

Sonntag, 28.10.01:

Traum: Nur noch ein Bild in Erinnerung: Ein Mann mit starker Behaarung an Brust und Bauch, aber das Besondere ist, dass er keine Haare unter den Achseln hat.

Es erinnert mich an den Traum mit dem Einbrecher, wo ich mir genau das Profil anschaute, um ihn später besser beschreiben zu können. Ich denke, es geht um ein bestimmtes Erkennungsmerkmal.

SV: ? Das war so ein Bild und das war ein besonderes Merkmal, dass dem die Achselhaare fehlten.

? Es ist ein komisches Bild, jemand, der an Brust und Bauch so stark behaart ist sieht man nicht so oft, aber dann unter den Armen keine Haare, das ist schon etwas Besonderes. Es ist selten, dass du im Traum jemanden so genau siehst, dass ich alle Einzelheiten so genau sehe und mir merke, haargenau die Gesichtszüge, das ist selten.

Morgens beim Aufwachen ein Zerschlagenheitsschmerz zwischen beiden Schulterblättern, wie eine Wirbelblockade, nur bei Bewegung, beim Drehen des Oberkörpers.

Montag, 29.10.01:

Traum: Ich komme zu meinen Eltern. Sie sitzen im Auto in der Einfahrt und sind dort am essen. Ich setze mich zu ihnen ins Auto. Mein Vater hat Geburtstag und will nicht, dass die ganze Nachbarschaft kommt, deswegen verstecken sie sich im Auto. Wenn von vorne von der Straße jemand kommt, fahren sie mit dem Auto in die Garage, um nicht entdeckt zu werden. Einmal kommt eine Nachbarin von hinten durch die Tür zwischen Garage und Garten, da fahren sie mit dem Auto ganz zurück bis vorne an die Einfahrt.

SV: ? Die sitzen im Auto und wollen nicht, dass Leute zum Gratulieren kommen. Blöd, in dem Auto würde man sie ja direkt sehen. Im Prinzip müsste man sie ja sehen.

Das Besondere? Du willst dich verstecken und es ist offensichtlich.

Traum: Ich bin im Haus. Plötzlich merke ich, dass rund ums Haus alles voll Feuerwehrleute ist. Es stehen auch Feuerwehrautos dicht vorm Fenster, wo die Leitern ausgefahren sind. Ich denke, es kann doch nicht sein, dass es bei uns brennt und ich habe gar nichts davon mitgekriegt. Man riecht auch gar keinen Brandgeruch. Ich gehe zu meinem Mann, um es ihm zu erzählen. Dann gehe ich zu einer kleinen Luke, die unten an der Tür angebracht ist, es sieht aus wie eine Katzenklappe. Durch diese Luke unterhalte ich mich mit einem Feuerwehrmann. Er zeigt mir eine große Plastikschüssel voll Cornflakes, die wohl außen in einer Nische gestanden hat und sagt mir, ob ich nicht weiß, dass sich da irgend so ein chemisches Gemisch bilden kann, was zum Brand führen könnte. Er hat mir genau den Namen dieses Gemisches genannt, ich kann mich aber nicht mehr erinnern. Über diesen Fachausdruck habe ich mich sehr gewundert. Woher weiß ich so etwas?

SV: Das Besondere? Im Auto fiel mir ein, klar, ich hatte mal so ein Buch gelesen, dass die Informationen in allem drin steckt, dass man dadurch auch alles weiß, man muss sich seiner inneren Intelligenz öffnen, dann weißt du alles, dann ist dir alles verfügbar.

Dienstag, 30.10.01:

Traum: Ich mache Urlaub in Spanien in den Bergen. Die Vermieter haben eine größere Blockhütte, die etwas höher gelegen ist und ich wohne in einer kleinen Blockhütte. Ein schmaler Weg, recht steil, mit Stufen, führt vom Haus der Vermieter zu der Blockhütte. Sie besteht aus einem kleinen Raum. Das Bett steht in einer Nische und gegenüber von dem Bett steht ein Regal voll alter Bücher. Ich schaue mir die Bücher an, es sind alte homöopathische und medizinische Bücher. Sie riechen sehr modrig. Ich erfahre, dass die Bücher dem Hausbesitzer gehören. Er war früher Arzt und hat die Homöopathie klinisch angewandt. Wir unterhalten uns lange und er erzählt interessante Fälle. Ich denke, ich kann noch sehr viel von ihm lernen. Ich bin sehr froh, diesen netten alten Herrn kennen gelernt zu haben und freue mich sehr, dass ich „zufällig" meinen Urlaub dort gebucht habe. Ich glaube eigentlich nicht an Zufälle und von daher ist mir auch klar, dass es so bestimmt war.

SV: Das Besondere? Das war so nett, das hat mich so gefreut. Tolles Gefühl, habe gedacht, das bringt mich weiter. Von dem kann ich lernen, obwohl er nur klinisch die Homöopathie angewandt hat. Ich habe noch öfter die Gelegenheit, mich mit dem zu unterhalten, dachte ich, so eine Art Vorfreude auch auf das was da noch kommen mag. Schön gelegen, in den Bergen, zwar alles etwas muffig, aber reizvolle Atmosphäre.

War das Besondere das Wissen, das er weiter vermittelt? Ja, das ist jetzt eh so ein Ding, dass man noch viel lernen muss. Der hatte das alles schon hinter sich, der hat aus seinem reichen Erfahrungsschatz geschöpft. Der weiß wovon er redet. Der hat Ahnung. Von dem kann man was lernen. Weise? Ja.

Raues Gefühl im Hals, muss mich öfter räuspern.

Abends ständiger Hustenreiz. Gefühl wie von einem Krümel hinten links im Hals. Ich habe das Gefühl, wenn ich huste wird es eher noch schlimmer.

Ich sitze bis 24.00 Uhr am PC, anschließend starkes Brennen der Augen und innen gerötet.

Schmerz wie überanstrengt im linken Oberarm, nach Schreiben am PC.

SV: Gestern habe ich meine Aufzeichnungen bis einschließlich 24.10. zu Evelyns Notizen ergänzt und das Ganze, so dachte ich auf Diskette und in meinem Computer gespeichert. Heute wollte ich dann die restlichen Notizen eintippen, weil meine handschriftlichen Notizen nicht besonders leserlich sind und ich Angst habe, später nicht mehr durchzublicken. Zu meinem großen Entsetzen fand ich meine Ergänzungen weder auf Diskette, noch auf dem Computer. Sie sind schlichtweg verschwunden. Ich habe nun aus dem Kopf noch mal eingegeben, woran ich mich noch erinnern konnte. Leider hatte ich zufällig gestern meine Altpapiertüte geleert, was ich auch nicht besonders häufig tue, so dass ich auf meine handschriftlichen Notizen auch nicht mehr zurückgreifen konnte.

SV: Eben rief mich Martin an um mir zu sagen, dass Brigitta auch die Zitrone prüfen will, womit das „Geheimnis" ausgeplaudert ist. Er erzählte mir, dass er auch immer Sorge habe, dass ihm was verloren ginge, womit er sonst nicht so zu tun hätte bei Prüfungen.

SV: Eigene Beobachtungen: Heute fiel mir auf, dass ich in den letzten Tagen Dinge in Angriff genommen habe, die ich schon lange vorhabe zu tun. Jetzt plötzlich setze ich es in die Tat um, z.B. habe ich gleich an 2 Tagen hintereinander Waldlauf gemacht, das habe ich schon ewig vor.

Ich habe mich vorgestern in den linken Daumen geschnitten. Seither ist diese Wunde dreimal wieder aufgerissen, sie kann gar nicht richtig zuheilen, weil ich zum Beispiel beim herausnehmen von Schokolade so ungeschickt an die Verpackung gerate, dass es wieder aufgeht.

Mittwoch, 31.10.01:

Traum: Ich treffe zwei Bekannte aus der alten Clique. Beide begrüßen mich mit Küsschen rechts und links. Bei dem zweiten wird aus dem Begrüßungsküsschen ein intensives Knutschen. Dann sitzen wir zusammen an einem Tisch. In dem Restaurant findet noch eine Hochzeitsfeier statt. Die Bedienung bringt uns immer wieder einen Teller voll Kuchenreste. Es sind halbe Kuchenstücke, wo wir uns dann immer ein Stück davon abschneiden und essen. Dann erfahre ich, dass die Mutter der Braut einen Herzanfall hatte. Soll ich mich darum kümmern? Schließlich bin ich Heilpraktikerin! Aber ich habe keine Lust dorthin zu gehen, ich unterhalte mich so nett in dieser Runde. Ich erkundige mich, ob der Notarzt gerufen wurde und damit ist die Sache für mich erledigt. Es geht wohl darum, dass ich meine Pflicht vernachlässigt habe. Ich hätte mich um diese Patientin kümmern müssen.

SV: Schlechtes Gewissen? Nein. Das war für mich erledigt, als ich erfahren habe, dass die den Notarzt schon gerufen haben. Ich hatte im Traum nicht das Gefühl, meine Pflicht vernachlässigt zu haben.

Was für ein Gefühl? Unbekümmert, ich wollte die Runde auch nicht verlassen und hatte keine Lust mich zu kümmern. Ich habe mich kurz gefragt, ob ich mich kümmern soll. Eigentlich dürfte ich die Frage nicht stellen. Eigentlich muss ich mich im Notfall kümmern. Aber ich habe gedacht, wenn der Notarzt kommt, das reicht, die sind ja auch schnell da.

Morgens nach dem Aufstehen ist das linke Nasenloch zu. Beim Naseputzen kommt hellgelber Schleim aus dem linken Nasenloch.

Im Hals immer noch ein Fremdkörpergefühl auf der linken Seite.

Donnerstag, 01.11.01:

Während der Zugfahrt zweimal Einschlafen des linken Fußes. Abends im Gesicht Taubheitsgefühl auf der linken Wangenseite am Wangenknochen.

Übelkeit während der Zugfahrt nach Arbeiten am Laptop und abends im Bett immer noch das Gefühl von Bewegung.

Freitag, 02.11.01:

Immer noch leichter Reizhusten ab und zu.

Samstag, 03.11.01:

Traum: Mein Sohn (9 Jahre alt) spielt mit einer kleinen Dinosaurier-Figur, ca. 6 – 7 cm hoch, hellbeige Farbe. Plötzlich verbeißt sich die Figur in seinem Zeigefinger. Sie ist lebendig. Es ist ein echter Dinosaurier. Mein Sohn will den Dinosaurier vom Finger entfernen, aber er verbeißt sich immer fester in dem Finger, er ist richtig wütend, aggressiv. Ich helfe meinem Sohn, den Dinosaurier vom Finger weg zu machen und sage zu ihm, wir machen das Fenster auf und werfen den Dinosaurier raus. Dann denke ich, wenn es noch mehr solcher kleiner Dinosaurier gibt, könnten die sich ja wieder vermehren.

Sonntag, 04.11.01:

Abends sehr starke Kopfschmerzen im Stirnbereich. Es fühlt sich an, als ob sich hinter dem Stirnbein das Gehirn total zusammenzieht, verkrampft.

Montag, 05.11.01:

Morgens beim Aufwachen immer noch Kopfschmerzen in der Stirn, aber nur noch rechts. Kopfschmerzen sind jetzt eher ziehend und bei schneller Bewegung des Kopfes sticht es im Kopf. (Kopfschmerzen bekannt, normal im Zusammenhang mit der Periode.)

Traum: Leider nur noch Bruchstücke: Ich bin irgendwo in einem Haus. Da ist eine schwarze Katze, sie hat drei schwarze Junge, die herumlaufen und spielen. Zwischen den jungen Katzen krabbeln noch drei Spinnen. Die Spinnen sind schwarz behaart, sie haben fast so ein Fell wie die kleinen Kätzchen, sind ca. 7 – 8 cm groß und die Beine sind so angezogen, es sieht aus wie ein kleines schwarzes Knäuel. Ich bin barfuß und ziehe meine Schuhe an, weil ich Angst habe, sie könnten mir in die Füße beißen.

Dienstag, 06.11.01:

Harnstrahl hört plötzlich auf beim Wasserlassen, obwohl ich merke, dass die Blase noch gefüllt ist. Ich muss regelrecht pressen, um den Rest zu entleeren.

Mittwoch, 07.11.01:

Traum: Bombendrohung am Gymnasium gegenüber. Ich schaue aus dem Fenster und sehe wie Polizisten mit einem Gitter vor der Schule absperren. Ich habe nicht direkt Angst, aber ein mulmiges Gefühl und denke, sie werden wohl gleich kommen und uns aus dem Haus evakuieren.

Eine Bombendrohung war tatsächlich vor einigen Wochen an dieser Schule. Es war aber keine Polizei da.

SV: Gefühl? Ein mulmiges Gefühl, nicht direkt Angst, ich muss aus dem Haus raus, das wäre mir nicht recht. Warum? Weil zu Hause ist, weil man sich da geborgen fühlt.

Donnerstag, 08.11.01:

Traum: Es ging um ein Baby, mehr weiß ich leider nicht.

Traum: Der Nachbar hatte einen Herzinfarkt. Diese Nachricht hatte mich sehr verwundert, da mein Nachbar sehr gesundheitsbewusst lebt.

SV: Wie war das? Komisch, weil der sehr gesundheitsbewusst ist. Auf der eine Seite trinkt der, auf der anderen Seite macht der so Sachen wie Darmspülung mit der Dusche.

Das Besondere? Die Verwunderung, der Widerspruch.

Ziehende Schmerzen im linken Oberarm am Muskelansatz, nur bei Bewegung des Arms, besonders schlimm beim Hochheben des Arms.

Viele kleine Pickel auf dem Rücken im Lendenwirbelbereich.

09.11.01 bis 12.11.01:

Ich träume sehr viel, sehe fast die Bilder noch vor mir, aber als ich mir überlege, um was es geht, ist der Traum komplett weg.

Dienstag, 13.11.01:

Fremdkörpergefühl im rechten Auge, obwohl nichts zu sehen ist. Das war gestern morgen auch schon, war dann später weg.

Sehr starke Kreuzschmerzen, werden gegen Abend immer schlimmer. Starke Unterleibsschmerzen, es zieht besonders stark in der linken Leiste.

Mittwoch, 14.11.01:

Immer noch sehr starke Kreuz- und Unterleibsschmerzen, noch keine Periode.

Donnerstag, 15.11.01:

Traum: Jemand hat mein Heilpraktiker-Schild zerstört. Es ist ein Messingschild auf einem Ständer. Es liegt am Boden, ist mit brauner Farbe überstrichen und es ist auch eine ganz andere Gravur darauf. Ich wollte die Polizei anrufen, habe dort klingeln lassen, aber es ging niemand ans Telefon. Dann fällt mir ein, dass Sonntag ist und das Polizeibüro wohl nicht besetzt ist.

Immer noch Schmerzen im Kreuzbeinbereich.

Freitag, 16.11.01:

Halsschmerzen und Schnupfen. Sehr raues, trockenes Gefühl im Hals, starke brennende Schmerzen rechts. Schnupfen mit gelbem Sekret.

Abends wieder sehr starke Kreuzschmerzen.

Samstag, 17.11.01:

Halsschmerzen und Schnupfen, aber schon nicht mehr so stark.

Sonntag, 18.11.01:

Sehr raue, belegte Stimme. Trockenes, raues Gefühl im Hals, aber keine Schmerzen mehr.

Montag, 19.11.01:

Traum: Ich war auf einer Veranstaltung, auf der eine Band gespielt hat. Zwei Bandmitglieder waren ziemlich auffällig gekleidet, sie trugen Hemden mit Nieten und Fransen. Dann laufe ich in einem verwinkelten Flur herum und suche die Toilette. Es sind noch zwei Frauen vor mir, ich muss warten. Während ich warte, kommen die Bandmitglieder vorbei. Sie wollen sich von mir verabschieden, da sie wieder abreisen.

SV: Das Besondere? Die 2 Typen waren so auffällig gekleidet, ein bisschen übertrieben. Wie? So Cowboy-mäßig, Nieten und Fransen an den Hemden.

Wie war das? Ich habe mich gewundert, dass die bis zum Klo kommen, um sich zu verabschieden, wo ich doch vorher gar keinen Kontakt zu denen hatte.

Mittwoch, 21.11.01:

Der Hals ist immer noch sehr rau und trocken.

Sonntag, 16.12.01:

(Mittel wurde letzte Woche verteilt, Traum evtl. durch die Gruppendynamik?)

Traum: Homöopathiekurs, wir sitzen an einem großen runden Tisch. Gerhard sagt, jetzt schauen wir uns mal die Schwarze Witwe genauer an. Er packt eine große schwarze Spinne aus. Sie sieht genauso aus, wie in dem Traum vom 05.11.01, so groß wie eine Hand, schwarz behaart, fast wie Fell. Das kann natürlich keine Schwarze Witwe sein. Die Spinne läuft über den Tisch immer auf die jeweiligen Leute zu, die sehen sich die Spinne an und schicken sie wieder zurück. Als die Spinne auf mich zuläuft, sage ich, nein das kann ich nicht, ich will sie mir nicht so genau ansehen. Meine alte Spinnenpanik kommt wieder hoch. Doch die Spinne kommt schon auf mich zu. Ich stehe auf und laufe im ganzen Zimmer herum, um vor der Spinne wegzulaufen. Es ist ein sehr großer Raum mit hellem Holzboden, ähnlich wie in einer Turnhalle. Ich laufe immer schneller, doch die Spinne verfolgt mich. Plötzlich springt sie mir auf den Rücken. Ich werde mit einem Schreck wach und kann lange nicht mehr einschlafen.

 

Prüfer II, 40 Jahre, Einnahme der C200 (Mittel bekannt):

Erster Kontakt mit der Arznei:

Samstag: An dem Tag war das Wetter ziemlich trübe, und ich hatte das Gefühl, schon bevor ich die Arznei hatte, dass das Wetter mir zu schaffen macht, zu nichts Lust, fast depressiv (sehr ungewöhnlich, normal habe ich damit keine Probleme, noch nie welche gehabt). Passiert in der nächsten Woche noch mal.

Abends nach Erhalt der Arznei von Martin (trug die Arznei seit Nachmittag mit mir) noch essen gegangen, anschließend noch in Kneipe, ziemlich viel getrunken, unter anderem auch drei Ouzos (ich trinke normalerweise keinen Schnaps).

Morgens musste ich kotzen, nicht mehr bis zur Toilette geschafft, habe dann versucht, das noch wegzumachen, hat aber in dem Zustand nicht so ganz geklappt, erst am nächsten Tag. Bei dem Erbrochenen war Blut dabei (hatte ich ganz früher mal gehabt in Studienzeiten, wo eine Zeit war, in der ich es mit allem übertrieben habe, Alkohol, Dope, Frauen).

Die nächsten Tage über war ich sehr gereizt, unzufrieden mit allem, hätte bei der geringsten Kleinigkeit in die Luft gehen können (sagte glaube ich einmal, da hätte ich platzen können).

Zusätzlich Leberbeschwerden, Druck und Stiche in der Lebergegend. Dauerte ein paar Tage an, bis ich auch aufgrund des Auslösers Donnerstags Nux-v. C200 einnahm, danach wieder okay. Hatte Donnerstag morgen noch Blut im Stuhl (noch nie gehabt).

In der Zeit fing es auch an, dass mich die Sonne anfing, mehr als normal zu blenden. Hatte da auch einen Traum, dass mich das Licht einer Lampe so blenden würde, dass ich mich abdrehen musste.

Zwei Träume von Schuhen: einmal waren die Schuhe irgendwie dreckig, habe sie ausgezogen, dann gesucht, trotzdem angezogen. Assoziation: vielleicht habe ich mir Schuhe angezogen, die mir nicht passen.

Montag, 15.10.01, Sonnenschein, warm

13.30 Uhr: Einnahme C200, danach Mittagsschlaf, Telefon klingelt, erschrecke, gehe hin und keiner dran.

Fühle mich aufgedunsen, hatte ich schon am Freitag, obwohl ich nicht viel gegessen habe.

Etwas merkwürdig: aufgedunsen, auch im Gesicht; durchaus bekannt, aber am Freitag ungewöhnlich, weil zu stark, für das, was ich gegessen hatte. Wiege mich und stelle fest, dass ich 74 kg wiege, etwas zuviel.

Anschließend Spaziergang vom Labacher Hof bis zum Wildfreigehege Wolfsrath, unterwegs blendet mich die Sonne (hatte ich schon eine ganze Zeit vorher). Gute Laune, Gefühl, gerade den richtigen Weg ausgesucht zu haben, über freie Felder und am Waldrand, da, wo immer noch ein bisschen die Sonne durchscheint, genieße die Sonne, obwohl sie mich halt blendet (nicht ungewöhnlich).

18.00 Uhr: Einnahme C200

19.45 Uhr: Um 19.30 Uhr ein Käsebrot gegessen, jetzt leicht Übelkeit (ist mir so in der Woche nach dem 1. Kontakt mit dem Mittel öfter passiert, da hatte ich auch Leberbeschwerden, Druck unter dem Rippenbogen und Stiche in der Lebergegend).

20.00 Uhr: Andere Brote gegessen mit Wurst, Tomate und Zwiebeln, keine Übelkeit mehr.

23.00 Uhr: Mitteleinnahme C200

Viel geträumt, kann mich aber an nichts erinnern, ist nicht zu greifen.

Dienstag, 16.10.01, Sonnenschein, warm

08.00 Uhr aufgestanden, brauche eine Weile, bis ich die Augen aufmachen kann, Gefühl, sie sind etwas verklebt. Noch müde, als hätte ich gestern mehr als nur einen Spaziergang gemacht (kann mal vorkommen, weil ich ja gestern nacht nicht geschlafen habe).

08.30 Uhr: Mitteleinnahme C200

13.00 Uhr: Den ganzen Morgen Druck auf den Augen, Sonne blendet. Teilweise, besonders im Gesicht wieder das Gefühl, wie aufgedunsen.

15.00 Uhr: Waldlauf, ziemlich anstrengend, muss einmal pausieren (möglich, weil ich nach dem Mittagessen gelaufen bin, normal laufe ich morgens vor dem Mittagessen). Gefühl, als wäre ich schwerer und müsste mit mehr Gewicht laufen (früher im Fußballverein sind wir öfter mal mit Bleiwesten gelaufen, so ähnlich war das, nur nicht ganz so schwer), oft nur Gedanken, nicht anhalten, das schaffst du. Und Gefühl, die Strecke zieht sich sehr lang hin, die Zeit scheint gar nicht rumzugehen.

18.00 Uhr: Was mir schon den ganzen Tag aufgefallen ist, besonders in der Sonne, Gefühl, die Stellung der Augen hat sich verändert, kommt mir so vor, als wenn ich schielen würde.

21.00 Uhr: Schon wieder um 20.45 Uhr vor Fernseher eingeknackt, wieder 10 Minuten wie gestern. Müdigkeit hat mich „übermannt" (wie gestern so ½ Stunde nach dem Essen).

21.15 Uhr: Anscheinend noch nicht ganz da. Gerhard ruft an, möchte etwas über Schweinemilch wissen, um was es da geht, mir fällt nur Täuschung ein als recht zentral (obwohl es noch andere Themen gibt, die ich normal auch weiß).

Gestern so was Ähnliches, habe im Wohnzimmer ein Bild von New York hängen, mit den 2 Türmen des World Trade Centers, Name fiel mir nicht ein, wie so auf der Zunge liegen, aber es fiel mir erst nach geraumer Zeit ein.

23.00 Uhr: Je später der Abend, desto wacher. Bin mal gespannt, ob ich schlafen kann.

Wieder viel geträumt, aber eigentlich sehe ich die Traumbilder vor mir, sind aber trotzdem nicht zu fassen, zu greifen, komisches Phänomen.

Schlafe die ganze Nacht sehr unruhig, werde oft wach, und schwitze am ganzen Körper (das Schwitzen habe ich schon eine ganze Zeit, mindestens ab Kontakt mit dem Mittel)

Mittwoch, 17.10.01, diesig, neblig

Stehe um 07.45 Uhr auf, nicht ganz so wie gestern, in abgeschwächter Form verklebte Augen, dauert etwas, sie richtig aufzumachen, und die Müdigkeit ist auch nicht so stark wie gestern.

Verspüre hinten unter den Pobacken beim Gehen so was wie Muskelkater.

Gefühl, die Sache mit den Augen hat sich wieder normalisiert, also nicht mehr das Gefühl zu schielen, obwohl irgendwas noch immer anders ist, kann aber im Moment noch nicht sagen, was. Nur wenn ich vor dem Computer sitze, Gefühl zu schielen.

12.30 Uhr: Gut gelaunt, bei Telefongespräch mit Bekannten, sagt, ich würde mich gut anhören.

14.00 Uhr: Im Mittagsschlaf irgendwas von einem Turnlehrer geträumt, und so „gibst Du mir was, geb‘ ich Dir was". Sonst nichts behalten.

S.V.: An ungewöhnlicher Stelle Muskelkater gehabt. Vielleicht: falsch gelaufen. Mir fehlt da auch der Zusammenhang, ist nicht mehr zu greifen.

15.00 Uhr: Bei Patientin in der Wohnung kommt es mir so vor, als würde es nach Haschisch riechen. (Das hatte ich auch am Sonntag, als ich im Bus fuhr und die Arznei in der Tasche hatte, war wohl das Parfum.)

16.30 Uhr: Nach Anamnese auf Autofahrt so Spannen im Gesicht, speziell um die Augen und oberer Nase (Stirnhöhle?), um die Augenhöhle. Sehe auch blaß aus. Nachbarin getroffen, sagt, ich sehe nicht besonders gut aus, fühle mich auch durch die Fahrt geschwächt, v.a. durch den Gebrauch der Augen, wieder Gefühl zu schielen, glaube ich schiele auch. Musste mich anstrengen, die Sonne schien.

Kurz Anflug von leichter Übelkeit.

Den ganzen Abend nichts Besonderes, nur so um die gleiche Zeit, vielleicht etwas später, so gegen 21 Uhr ungefähr eine Viertelstunde lang Müdigkeit, aber nicht so stark wie die letzten Tage, geht auch schnell wieder weg.

01.00 Uhr: Telefon klingelt einmal und hört dann auf, macht mich trotzdem wach. Irgendwas von einer Katze geträumt. [Anamnese von Katze gemacht] Bin geschwitzt.

SV: Schweiß? Im Gesicht nicht, ansonsten scheint es am ganzen Körper gewesen zu sein.

Merkwürdig, bin mir nicht sicher, ob das Telefon wirklich geklingelt hat; kenne aber das Gefühl, wach zu werden durch das Telefon und es hat gar nicht geklingelt.

02.00 Uhr: Wache auf.

Traum: Ich habe von einer Rubrik geträumt, die Massimo angeblich in seinen Zitronen-Fällen gebraucht: „Beim Anblick von Sachen verschwinden diese".

Wieder überall geschwitzt.

SV: ? Witzig, wobei ich den Zusammenhang auch nicht weiß.

Es ist eigentlich ganz nah und trotzdem weit weg.

Sonst noch viel geträumt, aber wie die vorigen Tage nicht zu greifen, unruhiger Schlaf.

Donnerstag, 18.10.01, zuerst neblig, diesig, später ab Mittag Sonnenschein und warm

Wache um 7.20 Uhr auf, kriege die Augen kaum auf, wie die vorigen Tage, brauche eine Weile, um aufzustehen.

12.30 Uhr: Beim Autofahren am linken Auge, wo Oberlid und Unterlid im linken Ecken zusammentreffen, Stich in der Haut des Oberlides, besser gesagt, ein paar Stiche.

Autofahren ist irgendwie anstrengend für die Augen, Stellung scheint so zu sein, dass ich wohl dabei schiele, besonders extrem in der Sonne.

16.00 Uhr: Waldlauf, Berghochlaufen ist verdammt schwer, Laufen im Flachen kein Problem, aber Berghochlaufen strengt mich ziemlich an. Muss zweimal pausieren (allerdings etwas schwierigere Strecke als letztens), passiert eigentlich nur, wenn ich zu schnell angelaufen bin, also Beine wollen nicht richtig, und mit der Luft gibt’s auch Probleme, und zu guter Letzt kommen noch Seitenstiche rechts dazu.

18.30 Uhr: Beim Lesen brennen die Augen (schon öfter mal gehabt) und gegen 19.30 Uhr fallen mir bald die Augen zu und manche Passagen muss ich zweimal lesen, recht müde (eigentlich fühle ich mich nach Waldlauf immer sehr erfrischt [v.a. nach Duschen]).

20.00 Uhr: Begegne meiner Mutter, sagt, ich würde müde aussehen, wobei ich das Gefühl habe, dass es eben stärker war (vor dem Essen).

23.30 Uhr: Eine ganze Zeitlang so ein müdes Gefühl in den Augen.

02.15 Uhr: Wache ohne Grund auf, geschwitzt, v.a. Kreuz und Nacken und Brust.

Unruhiger Schlaf, wieder viel geträumt, ein paar Mal noch aufgewacht, sogar zu dem Zeitpunkt Träume behalten, war nur zu müde, um sie direkt aufzuschreiben, gedacht, ich merke sie mir, aber heute morgen alles weg. Habe nur in Erinnerung, dass es auch keine besonders wichtigen Träume waren.

Freitag, 19.10.01,

Stehe um 07.45 Uhr auf, schon ganze Zeit vorher wach, aber schwierig, richtig wach zu werden und die Augen auf zu kriegen.

12.30 Uhr: Sitze eine Zeitlang vor PC und Sonne scheint herein, blendet mich. Leichte Kopfschmerzen, oben Augenhöhlenrand, Richtung Nase.

17.30 Uhr: Den Nachmittag über 3 Tassen Tee getrunken, jetzt beim Fahren Gefühl, als wäre mein Gesicht geschwollen.

Was mir schon die ganze Zeit aufgefallen ist, hatte ich zwar vor der Prüfung auch schon, verstärkt sich jetzt aber immer mehr, Gefühl beim Fahren, nicht genug Platz rechts und links zu haben, wenn Autos auf der rechten Seite parken und mir kommt jemand entgegen, als wenn es zu eng wäre.

18.00 Uhr: Anflug von leichter Übelkeit. Vor ¼ Stunde Zigarette geraucht.

19.05 Uhr: 2-3 heftige Stiche im rechten Ellbogen (lese gerade und habe Arm gebeugt, so halb auf Kissen aufgestützt).

Traum: Bin mit Heike auf einem Fest (mit Heike habe ich die Heilpraktikerausbildung angefangen, hat mir eigentlich immer gut gefallen, hatte nur schon einen Freund), sie hatte mit ihrem Freund Schluss gemacht, es war nur noch ein Hindernis zu überwinden (was das war, weiß ich nicht mehr, auch keine Ahnung, was das sein könnte), dann könnten wir zusammen kommen. Wir haben auf dem Fest ziemlich eng miteinander getanzt, dann am Ende der Party ist sie irgendwohin verschwunden zum Schlafen, Gefühl der Enttäuschung. Das Fest ist in einer Scheune, da fliegen jetzt plötzlich überall Feuerfunken herum. Ich liege schon im Schlafsack und beim Rumdrehen entstehen Feuerfunken. Das sollte man wohl für ein Zeichen auffassen, jetzt mit der Party aufzuhören. Ich gehe dann zu einer anderen Stelle auf dem Fest, das Bier ist alle, d. h. es ist kein Geld mehr da, um Bier zu kaufen. Einer hat einen Trick rausgefunden, wie man irgendwie Bier kaufen kann, ohne dass man Geld hat (was das genau war, weiß ich nicht mehr, wohl wie so Endlosbrief). Aber auch da scheint bald Feierabend zu sein, so dass ich beschließe, schlafen zu gehen.

Assoziation: Heike, war so ähnlich wie das Augenproblem, nah und doch fern, eigentlich zum Greifen nah, doch nichts draus geworden.

Warum gerade Heike, hätte ja auch z.B. Andrea sein können? Denke, weil wahrscheinlich dieses Nah und gleichzeitig Fern, mal mit der Problematik der Augen gesprochen, wohl auch was mit dem Beruf zu tun hat, ist eigentlich ganz nah, zum Greifen nah, aber trotzdem habe ich Schwierigkeiten, nur davon zu leben.

Sonderlich: Die Sache mit den Feuerfunken. Heißt ja einmal, man kann leicht Feuer fangen, und das andere, man kann sich leicht verbrennen. In Bezug auf Heike könnte sogar beides passen.

Dann ist jemand da, mit dem ich nach Hause fahre. Als wir da ankommen (ist aber ganz anders als normal, scheint eine Blockhütte zu sein, erinnert mich an die Gegend oben am Heusweiler Schwimmbad, wo auch eine Hütte ist und wo sich die Hundefreunde immer treffen) sehe ich meine Eltern, die das Auto sauber machen. Vater ist im Auto am Saubermachen. Ich begrüße sie, sage guten Morgen und kriege von Vater keine Antwort (wie das auch normal sein kann), werde dann ziemlich wild und schreie rum, was das denn für eine Art sei (glaube, dass ich ihn auch beleidige) (Situation, die hoffentlich nicht mehr vorkommt, er hat halt seine Macken (wie jeder) und ist nicht der Schnellste, sollte man einfach akzeptieren, und sich nicht über so ein Krimskrams aufregen).

SV: Vater? Bekannte Situation; habe recht hitzig reagiert; vielleicht ähnlich: aufpassen, dass ich mir nicht die Finger verbrenne.

Kriege die Augen kaum auf beim Schreiben. Aber so langsam werde ich wach, stehe also, da ich die Augen jetzt auf habe, nach Aufschreiben des Traumes um 07.20 Uhr auf.

Insgesamt besser geschlafen als die letzten paar Tage, trotzdem noch ziemlich unruhig geschlafen.

Samstag, 20.10.01, morgens klarer, blauer Himmel, Sonnenschein, später zunehmende Bewölkung

08.45 Uhr: Nach Einkaufen auf Balkon Zigarette geraucht, anschließend Stuhlgang. Fange an, am ganzen Körper zu schwitzen [nach Stuhlgang, nur kurz], hört aber nach einer Weile auf.

10.30 Uhr: Laptop von Reparatur geholt, unglaublich diese Enge auf den Straßen (Situation wie zuvor erwähnt), habe manchmal den Eindruck, dass ich nur ganz knapp durch die Lücken durchschlüpfe.

13.00 Uhr: Waldlauf gemacht, dieselbe Strecke wie vorgestern, habe es diesmal geschafft, keine Pause einzulegen, aber nur mit äußerster Willensanstrengung, wobei wie vorgestern, der Knackpunkt ist das Berghochlaufen, kostet ziemlich viel Überwindung, da nicht aufzuhören. Trotzdem laufe ich heute noch weiter, schließe noch eine Runde an, fühle mich, nachdem ich es diesmal ohne Pause geschafft habe, einfach so fit, dass ich noch weiter laufe, was mir auch keine Probleme bereitet.

18.00 Uhr: Frau ruft an, bei deren Katze ich gerade vor 3 Tagen war, hatte ihr Ars. gegeben, war schon ziemlich am Ende. Sagt, sie wird die Katze jetzt einschläfern lassen, möchte sie nicht mehr länger leiden lassen. Beschäftigt mich ziemlich lange, mache mir z.T. auch Vorwürfe, dass ich kein besseres Mittel gefunden habe.

War ärgerlich über mich: hätte ihr noch Psorinum mitschicken können, und gestern Abend noch hinfahren können.

23.00 Uhr ins Bett, den ganzen Abend nichts Auffälliges mehr, bis auf die Tatsache, dass meine eigentlich gute Laune den ganzen Tag über seit dem Anruf ins Gegenteil umgeschlagen ist.

Ziemlich unruhiger Schlaf, öfter aufgewacht, aber direkt danach wieder eingeschlafen.

04.00 Uhr: Wache auf und bin ganz in Schweiß (sonderlich, dass ich eigentlich nur nachts beim Erwachen schwitze, morgens, wenn ich wach werde, ist ja kein Schweiß da).

Traum: Gegen Morgen im halbwachen Zustand sehe ich 2 Katzen vor einem Napf sitzen und fressen. Napf ist ziemlich hoch (Handhoch; so Näpfe gibt es gar nicht für Katzen) und die Nahrung scheint halbflüssig zu sein.

Neues Bild: Eine Katze wird flankiert von 2 anderen Katzen abgeführt.

Assoziation: Hat bestimmt mit dem Fall zu tun, deren Katze wollte nichts fressen, außerdem hatte sie 2 Katzen gehabt, und die kranke Katze hat eigentlich nur noch getrunken. Das andere Bild könnten die Vorwürfe sein, die ich mir selber gemacht habe, die im Unterbewusstsein vielleicht soweit gehen, dass ich mich als Verbrecher sehe, der abgeführt wird.

SV: Mein Eindruck im Gespräch mit ihm ist, dass er sich übermäßige Vorwürfe macht.

Nachtrag 23.10. Die Katze ist in der Nacht gestorben. Assoziation: wurde ins Totenreich "abgeführt".

Sonntag, 21.10.01, bedeckt und wesentlich kälter

10.00 Uhr: Beim Lesen jetzt schon müdes Gefühl in den Augen, brennen etwas und auch sonst müde, muss häufig gähnen.

12.00 Uhr: Schon den ganzen Morgen keinen Durst.

13.00 Uhr: Zunehmend schlechter gelaunt, gewisse Reizbarkeit.

15.00 Uhr: Reizbarkeit wird wieder weniger, nach Mittagsschlaf, der auch länger als gewöhnlich war, bin einfach noch länger im Bett geblieben, keine Lust gehabt aufzustehen, wollte noch nichts arbeiten, dann aber auf einmal doch wieder Lust gekriegt. Auch Durst ist wieder da.

15.30 Uhr: Wollte heute morgen noch zu der Frau mit der Katze fahren und Psor. geben, nur beim Anruf war der Anrufbeantworter eingeschaltet, dass sie nicht zu sprechen sei, d.h. für mich wahrscheinlich, dass Katze schon eingeschläfert ist. Tut mir richtig leid, nur Vorwürfe hören jetzt auf, da sie sich ja eigentlich schon vorher, bevor das so akut war, hätte melden können.

18.00 Uhr: Besuch gehabt, währenddessen Gefühl, dass Gesicht geschwollen, aufgedunsen wäre.

21.45 Uhr: Was sich den ganzen Tag durchzieht, sind die müden Augen, wenn ich sie etwas länger zumache, so 1-2 Sekunden mal geschlossen halte, gehen sie schwer wieder auf.

Traum: Ein Gewaltverbrecher (mit dem Gesicht von Klaus Löwitsch) ist im Haus. Meine Eltern befinden sich oben in der Wohnung, der Typ ist im Keller. Ich spiele gerade mit einem Freund (bin jünger als jetzt, so um die 12?). Es gelingt uns, ihn einzuschließen, indem wir mehrere Türen absperren, so dass er Schwierigkeiten bekommt, raus zu kommen. So, jetzt müssen wir die Polizei anrufen, nur welcher Nachbar ist da? Sonderlich: Anscheinend sagen wir meinen Eltern nicht Bescheid. Oben an der Straße an der Ecke befindet sich ein Café, wo Leute unter einer Überdachung draußen sitzen. Gegenüber befindet sich die Wohnung von Meixner, auch ein früherer Freund von mir, wo wir öfter mal Feten gefeiert haben. Mein Freund erzählt Frau Meixner (ihr Mann ist schon lange tot), was los ist, und dass sie bitte die Polizei anrufen soll. In dem Augenblick bemerken wir, dass einige Kumpane von dem Gewaltverbrecher (ältere Frauen?) dort übernachten (vermietet sie Zimmer?). Irgend jemand, der zu ihr gehört (wer, weiß ich nicht, auf jeden Fall nicht ihr Sohn), macht mit denen einen Besichtigungsgang ums Haus. Ich bin jetzt in extremer Panik, wenn die das hören, kann sie nicht die Polizei anrufen, im Gegenteil die sagen noch dem Typ Bescheid, dass er entdeckt ist. Wir müssen auch die Leute warnen vor dem gefährlichen Bösewicht. Gehen in das Haus, wo das Café ist und sagen Bescheid. Nun scheint es dem aber gelungen zu sein, auszubrechen und er kommt langsam, auf eine gefährliche Weise, unaufhaltsam wohl hinter uns her, scheint auch andere zu bedrohen (jetzt kann ich mich an die Reihenfolge des Geschehens nicht mehr erinnern, habe nur noch Szenen im Kopf). Wir verstecken uns am Nachbarhaus oben auf der Garage. Habe aber auch in Erinnerung, dass wir noch in der Nachbarstraße waren, bei Nachbarin gegenüber, glaube, das ist ihr Sohn, mit dem ich unterwegs bin, und sagen da auch Bescheid, dass sich ein gefährlicher Verbrecher bei uns im Haus befindet, dass der überall für jeden eine Bedrohung darstellt und dass man doch die Polizei anrufen soll (irgendwie das Gefühl, entweder glaubt uns keiner oder ... jedenfalls scheint irgendwas nicht richtig zu funktionieren, wohl auch nicht alles richtig abgeschlossen, sonst wäre er ja auch nicht rausgekommen). Irgendwie noch in Erinnerung, dass der Typ auch oben in der Straße auftaucht, wo wir uns auf dem Dach befinden. Dann wache ich auf.

Wache mit Angst auf, dauert eine Weile, bis ich mich von dem Traum gelöst habe und realisiere, dass es ein Traum war. Kriege auch die Augen kaum auf beim Schreiben.

SV: Klaus Löwitsch? TV-Sendungen, Exzentriker, spielt meist einen harten Mann, hat unsympathische, rücksichtslose Ausstrahlung für mich. Der hat einen Gerichtsprozeß am Laufen gehabt.

(23.10.) Noch zu dem Gesicht von Klaus Löwitsch: Irgendwie hatte das auch was Dämonisches, auch die ganze Situation. Der ist auch einfach hohl, dumm.

Noch sonderlich? Dass wir meinen Eltern nicht Bescheid gesagt haben; warum sind wir nicht hochgegangen und haben Eltern gewarnt, statt dessen sind wir raus, um irgendwo zu telefonieren. Warum? Vielleicht zuviel Angst vor dem Typ und schnell raus.

Noch was? Irgendwas hat nicht richtig funktioniert, wir scheinen Schwierigkeiten gehabt zu haben, die Polizei zu benachrichtigen. Ich tippe mal darauf, dass die uns nicht geglaubt haben, die Gefahr gar nicht gesehen haben.

Noch was? Vielleicht noch die eine Sache, dass der uns so unaufhaltsam verfolgt hat, das war so wie Todesangst, dass der uns ans Leben will. (Als Kind hatte ich öfters so Träume, von Verfolgung, oder etwas Bedrohliches kommt irgendwo raus. Bin da ungefähr genauso aufgewacht wie diese Nacht.)

Ich habe noch einen anderen Traum gehabt, aber so gut wie keine Erinnerung daran, außer dass ich auf einem Schiff auf dem Meer war.

Wache auch öfter schwitzend auf.

Morgens vor dem Aufstehen so ein flaues Gefühl in der Magengegend, mit Stuhldrang, muss öfter furzen, flaues Gefühl verschwindet erst, nachdem ich auf Toilette Stuhlgang hatte. War Gefühl, wie wenn du vor einer Prüfung stehst und kannst nichts ... Nein, eher Gefühl, als wenn was Unangenehmes bevorstehen würde, was natürlich vielleicht auch so eine Prüfung beinhaltet.

(22.10.) Während dem Erzählen über die Symptome akuter, ganz heftiger Stich unter dem linken Fuß (Fußsohle, am Ansatz der großen Zehe).

Montag, 22.10.01, bedeckt und regnerisch und kühl

07.45 Uhr: Stehe auf, da das Telefon klingelt (habe ja Sprechstunde), war schon längere Zeit wach, so seit 7 Uhr, nur noch keine Lust gehabt, aufzustehen. Fühle mich nicht gerade fit, unausgeschlafen, Gefühl, als hätte mich irgendwas angestrengt.

14.00 Uhr: Bis zum Mittagessen, so ab 10 Uhr in unregelmäßigen Abständen Herzschmerzen, als ob sich ein Gefäß schließt, ein paar Sekunden lang, so dass ich mich unwillkürlich zusammenbeuge.

Gefühl, als würde mir das trübe Wetter aufs Gemüt schlagen, mir fallen gleichzeitig noch Fälle ein, die nicht so richtig laufen, fast so Gefühl, als wäre mir das alles zuviel.

15.00 Uhr: Nach dem Mittagessen und Mittagsschlaf nur noch mal kurz die Herzbeschwerden.

16.00 Uhr: Kann nicht mehr vorm Computer sitzen, Schielgefühl wird stärker und Schmerzen oben an den Augenhöhlen und zur Nase hin.

16.15 Uhr: Nach Teepause und etwas Lernen Stiche rechts oben an der Seite am Rippenbogen, v.a. beim Einatmen, geht aber schnell vorbei.

16.30 Uhr: Nachdem jetzt das Gefühl zu schielen aufgehört hat, kriege ich wieder müde Augen.

Seit heute Mittag Zuckungen im Unterlid links, v.a., wenn ich die Augen kurz zumache.

17.30 Uhr: Musste Buch zur Seite legen und Augen zu machen, ein kurzes Nickerchen machen, so 5-10 Minuten, tatsächlich eingeschlafen, so halb Liegen, halb Sitzen, Beine ausgestreckt und Buch auf dem Bauch. Danach ist es okay, kann wieder mit Aufmerksamkeit und ohne Müdigkeit lesen.

22.30 Uhr: Nach Abendessen um 20.30 Uhr wieder bis jetzt in unregelmäßigen Abständen die Herzbeschwerden, so dass ich mich unwillkürlich nach vorne beuge, ist wie ein langgezogener Stich.

03.00 Uhr: Herzbeschwerden sind im Schlaf spürbar. Wache auf und bin überall geschwitzt. Danach bis morgens zwar keine Beschwerden mehr, aber sehr unruhiger Schlaf, wache auf, döse wieder ein, eigentlich nur noch ein Dösen.

Träume zwar viel, aber nicht zu greifen.

Dienstag, 23.10.01, zuerst freundliches Wetter, Sonne kommt öfter raus, morgens, später bedeckt und Regen

08.15 Uhr: Stehe etwas später auf, eigentlich schon seit ½ 7 Uhr wach. Bemerke, dass, wenn ich liege, mein Herz ziemlich schnell und stark schlägt, klopft, nach dem Aufstehen normal.

13.00 Uhr: Dasselbe beim Waldlauf wie vorher. Berghochlaufen nur mit äußerster Anstrengung möglich, habe auch ganz trockenen Mund (im Zusammenhang mit Schwitzen vielleicht austrocknen durch Anstrengung?).

Und wie bei der Prüfung der Venusfliegenfalle das Symptom, hinten von der Achillessehne so röhrenförmig nach oben bis zur Mitte der Waden in beiden Beinen Schmerzen (nur beim Berghochlaufen). War aber nie ganz weg, kann also doch an den Schuhen liegen.

Dazu kommen auch noch die Seitenstiche rechts (aber wohl durch falsches Atmen bedingt, nachdem ich dann im Lauftakt geatmet habe, gehen die Seitenstiche weg).

16.30 Uhr: Heute macht mir das trübe und regnerische Wetter nichts aus.

17.45 Uhr: Noch mal Stuhlgang, jetzt das 3. Mal (heute morgen nach dem Kaffeetrinken, dann nach Waldlauf), ungewöhnliche Zeit.

Abends im Kurs Augenbrennen und leicht aufgedunsenes Gefühl im Gesicht (scheint aufzutreten, wenn ich mich stark konzentriere). Komme mir ziemlich blass vor.

Wieder ziemlich unruhig geschlafen, so um 3 Uhr mal aufgestanden und eine Tasse Milch getrunken. Aber diesmal auffällig: Kein Schweiß.

Traum: Wir gehen zu uns ins Haus, stellen was auf die Treppe. Dann gehen wir entweder in den Keller oder nach oben, glaube in Keller. Ein ehemaliger Bekannter ist dabei (ziemlich abgefahrener Typ, link, dealte schon, saß schon im Knast, unsympathisch, nur auf seinen Vorteil bedacht, war öfter im Jugendzentrum damals, bis er Hausverbot bekam). Unten ist eine Bar, so mit Theke. Sitzen da, erzählen und kiffen. Ich auch, halte da mit, obwohl ich schon ewig nichts mehr geraucht habe. Dann gehe ich irgendwie lull und lall schlafen. Und als ich aufwache, stelle ich fest, dass meine Hände schwarz verfärbt sind. Will noch alles wegräumen. Dann sehe ich, dass bei den Nachbarn etwas passiert sein muss, Krankenwagen ist da und ein Kran hebt Leute aus dem obersten Stockwerk, viele sind am heulen. Viele sind verstümmelt, eine hat die Arme ab, bei der anderen sieht man noch den Armstumpf, eine andere ist voller Glassplitter am ganzen Körper. Frage Nachbarn, was da los war. Er sagt, bei denen hat jemand verrückt gespielt, da ist jemand außer Kontrolle geraten (sieht aus wie nach einem Terroranschlag, wie auf einem Schlachtfeld). Dann bei anderem Nachbarn, sehe noch die Feuerwehrautos mit Feuerleiter vor mir, auf der Feuerleiter verteilt einige Menschen, die oben sitzen, die werden von einigen, die die Feuerleiter halten, geschwenkt, um oben an das Haus zu kommen (warum und wieso weiß ich nicht). Die ersten paar Versuche gehen fehl, kostet auch ziemlich viel Kraft, die müssen sich ziemlich anstrengen. Dann klappt es aber doch. Gehe jetzt wieder rein, Mutter begegnet mir im Hausflur. Gehe hoch, als ich die ersten paar Treppenstufen oben bin, bemerke ich (eigentlich bin ich da schon vorbei) an den ersten Treppenstufen nahe am Geländer, dass da alles schwarz verfärbt ist und anscheinend hat noch jemand probiert, das wegzumachen. Lappen und so liegen noch da. Mutter geht weiter, ohne das zu bemerken. Ich versuche das abzuwischen, damit keiner merkt, dass wir gekifft haben, funktioniert aber nicht, im Gegenteil, es wird noch dreckiger, scheint auch ziemlich pappig oder klebrig zu sein. Irgendwie habe ich auch die Befürchtung, dass dieser ehemalige Bekannte nicht nur diese blöden schwarzen Verfärbungen verursacht hat, sondern auch was mit der Sache drüben bei den Nachbarn zu tun hat, dass er vielleicht der Übeltäter war.

Assoziation: Die Sache mit dem Schwarzverfärbten, Klebrigen, die Sauerei, die nicht so einfach wegzumachen war, erinnert mich an die Kotzerei nach dem ersten Kontakt mit der Arznei, hat ja auch was mit Abziehen zu tun gehabt, wie im Traum und in dem Erbrochenen war Blut, zwar nicht schwarz, aber das ganze Erbrochene war doch dunkel. Auch der Versuch, das wegzumachen, stimmte mit dem im Traum überein. Zu der Geschichte mit den Nachbarn fallen mir 2 Sachen ein, erstens die allgemeine Weltsituation mit Terroranschlägen usw. und dass einer außer Kontrolle gerät, erstens, das ist mir ja beim ersten Kontakt mit der Arznei auch passiert, bin völlig außer Kontrolle geraten, und Klaus Löwitsch, der Typ gerät ja auch manchmal außer Kontrolle.

Feuerleiter: Schon wieder was mit Brennen, erinnert mich an die Feuerfunken in dem einen Traum, irgendwas musste wohl gelöscht werden, und es kostete ungeheure Anstrengung (scheint sowieso Thema zu sein).

Neues Bild: Anscheinend war die ganze Sache nicht Zuhause, sondern in einem Hotel. Ich bin da gestern Abend angekommen und habe da alles in meinem Zimmer versaut (alles schwarz verfärbt). Schlechtes Gewissen. Bin dann woanders, nicht im Zimmer, am Itzeplitzer Weiher, dort treffe ich auf einer Wiese vor einem Waldstück ein paar Leute, die dort zelten, u.a. einen ehemaligen Bekannten (der später dann angefangen hatte zu fixen). Unterhalte mich etwas mit ihm, sage, dass ich gestern A. getroffen habe, worauf er meint, der Typ wäre doch total fertig. Dann bin ich mit einem anderen Bekannten, der unglaublich viel kifft, zusammen und anscheinend ist der Weiher am Meer, an einer Bucht, der ganze Strand ist voller Leute und Sonnenschirmen. Sage zu dem Bekannten, früher war das aber nie so voll. Er daraufhin, wir waren aber noch nie zu diesem Zeitpunkt da. Von unserem Standpunkt aus sieht man in einiger Entfernung das Hotel, das auf einem Berg ist. Ich gehe wieder ins Hotel, weiß aber nicht mehr, wo mein Zimmer ist, will an der Rezeption fragen. Anscheinend gibt es 2 Eingänge, ein Eingang für normale oder etwas ärmlichere Leute, der andere Eingang für Reiche, High Society. Gehe da rein. Gerade ist eine Reisegesellschaft angekommen, Leute werden vor mir bedient, ich müsste noch lange warten, denke, na, das dauert mir aber zu lange, und will verschwinden. Im Vorbeigehen frage ich einen Hotelangestellten, wo sich denn das Zimmer mit der Nr.? befindet. Er überlegt, meint, das wäre schwierig, doch ich solle ihm folgen. Denke noch, hoffentlich haben die den Mist noch nicht gefunden (die Sauerei mit dem schwarz Verfärbten). Der Typ geht raus und in den anderen Eingang rein, dann ein paar Stockwerke hoch, zum Schluß geht eine Rolltreppe hoch, die aber in keinem Zimmerflur endet, sondern einfach unter dem Dach (glaube, es war aus Glas, rundherum und Decke aus Glas, viel Licht scheint herein). Der Typ ist weit vor mir, muss aufpassen, dass ich ihn nicht verliere. Frage mich noch, ob ich jetzt die Rolltreppe entgegengesetzt laufen müsse, um wieder runterzukommen, aber er hat sie, da er sich schon weiter unten befindet, einfach umgepolt. Geraten dann in andere Zimmer, in denen sich Studenten im Urlaub befinden, so 2 Studenten verabschieden sich gerade von ihren Freundinnen, und verschwinden über die Terrassentür. Die scheinen uns gar nicht wahrzunehmen, als ob wir gestaltlos wären, oder nur so Beobachter wie in einem Film. Irgendwie kommen wir dann wieder in die Eingangshalle. Und von dort führt man mich in mein Zimmer, wo aber alles in Ordnung ist. Schäme mich etwas und habe ein schlechtes Gewissen, was müssen die, die da sauber gemacht haben, wohl von mir denken, kriegen ja einen völlig falschen Eindruck von mir.

Assoziation: Auffallend viel Drogen. Gestern abend auf der Fahrt zum Kurs total Betrunkenen in der Saarbahn gesehen, der dann noch einen Bekannten traf und dem erzählte, dass er gestern in seiner Tasche 2 Spritzen gefunden hatte. Außerdem auf der Rückfahrt an der Haltestelle fragen mich 2 völlig fertige Leute (wohl Alkoholiker), ob sie mal eine Zigarette von mir schnorren könnten.

Umgepolte Rolltreppe: Praktisch, da musste man dann nicht dagegen laufen, sondern damit, sonderlich, dass die unterm Dach mündet, wo keine Zimmer waren, könnte vielleicht bedeuten, man steigt immer höher und irgendwo geht es nicht mehr weiter, man muss umkehren und sich dabei nicht gegen den Strom bewegen, dann ist es okay.

Ansonsten scheint noch so ein Thema zu sein Sonne, oben unter dem Dach war es hell, die Sonnenschirme am Strand und auch die extreme Verschlechterung durch trübes Wetter, die ein paar Mal da war.

Das Verschwinden über die Terrassentür hatte etwas Heimliches, so, als sollte keiner merken, dass die da im Zimmer waren, erinnert mich da an die Anfangszeit der Pubertät, wo mal ein Freund von mir mit einer Leiter bei seiner Traumfrau fensterln war und natürlich prompt erwischt wurde.

Neue Szene: Laufe vom Strand aus (befinde mich anscheinend auf den Kanarischen Inseln) in der Dunkelheit einer Art Jeep hinterher, der in einem halsbrecherischen Tempo auf einem unmöglichen Feldweg fährt, voller Steine, und ganz schön großen Erhebungen auf der Straße (eine ist so groß und hat die Form einer Sprungschanze, nur umgekehrt, dass man sich wundert, wie da ein Auto drüber soll, wenn die Räder da vorbeilaufen, müsste ja das ganze Unterteil aufgerissen werden), aber da ist der irgendwie dran vorbeigekommen (solche Straßen findet man in den Bergen der Kanaren). Und irgendwann hat der das mit dem Tempo so übertrieben, dass er sich überschlägt und umkippt. Laufe hin und denke, hoffentlich ist dem nichts passiert, so wie der Unfall war, hätte der tot sein können. Sehe ihn aber sich im Auto bewegen, sage, nicht bewegen und ziehe ihn dann raus, er blutet aus ein paar Wunden, aber sonst scheint ihm nichts passiert zu sein. Wir gehen auf die Straße und ich halte jemand an, der den Mann ins Krankenhaus fährt und gehe wieder zurück zum Hotel.

Mittwoch, 24.10.01, bedeckt und trübe mit einzelnen Aufheiterungen

11.15 Uhr: Zucken im Unterlid links.

Will was trinken, obwohl eigentlich kein richtiger Durst.

Bemerke, dass der kleine Finger der rechten Hand an der Außenseite am 2. Gelenk von oben gesehen blau verfärbt ist vom Kugelschreiber.

12.30 Uhr: Sitze vor PC, vor Laptop, habe hier nicht so Probleme mit den Augen wie an anderem PC, also nicht mehr das Gefühl zu schielen, hat aber auch anderen Bildschirm, wieder Zucken Unterlid links.

14.30 Uhr: Nach Mittagsschlaf wieder Zucken im Unterlid links.

Traum: Irgendwas von der Posaune von meinem Vater geträumt. Kann mich nur erinnern, dass er die in der Hand gehalten hat und blasen wollte.

Assoziation: War sein Beruf und für ihn auch immer mit ziemlich viel Anstrengung verbunden, hat auch so immer viel geübt. Posaune an sich erinnert mich auch an die Posaunen von Jericho, die wurden geblasen, dann stürzten die Mauern von Jericho ein, Posaunen auch als Zeichen für Angriff.

17.00 Uhr: Nach Gang von der Haltestelle zum Seminarraum, ziemlich flott, anschließend Schweiß am ganzen Körper.

17.35 Uhr: Zucken Unterlid links.

Gehe um 0.30 Uhr schlafen, nur noch ab und zu das Zucken des Unterlides gehabt.

05.00 Uhr: Werde wach und gehe pinkeln, leicht geschwitzt, v.a. im Rücken, im Kreuz.

Traum: Bin im Wasser und schwimme ziemlich schnell flussaufwärts. An einer Brücke kommt mir ziemlich viel Holz, so Baumstämme, große, kleine, dünne und dicke entgegen. Will, glaube ich, den Weg für ein Schiff freimachen und packe die Baumstämme und schiebe sie ans Ufer hinter einen Pfeiler (muss wohl ziemlich viel Kraft haben). In dem Augenblick, wo ich wieder wegschwimmen will, kommen 2 Schlangen hinter dem Pfeiler hervor und die eine beißt mich, bevor ich sie greifen kann, zwei- oder dreimal ins Bein. Erst dann kriege ich sie hinter dem Kopf zu packen, so dass sie nichts mehr machen kann (was ich dann mit ihr mache, weiß ich nicht mehr). Schwimme dann zu dem Schiff (es ist noch jemand dabei, der mich begleitet), wo gerade eine Fete gefeiert wird und berichte, dass die Fahrt frei ist. Dann sagt derjenige, der bei mir ist, aber es ist nicht alles so gut verlaufen, ich wäre von einer Schlange gebissen worden. Die Stellen am Bein tun weh, sie sind auch schon angeschwollen. Als der Arzt sich die Stellen anguckt, sagt er erst, da ist nichts mehr zu machen (hatte sowieso die Befürchtung, dass ich zu spät kommen würde), wobei dann jemand anders sagt, halt, nein, wir können ja noch dieses und jenes machen (was, weiß ich nicht, ob es um ein Medikament geht?), werde dann irgendwo hingelegt und die Bisse versorgt. Bin auf den Arzt ziemlich sauer, denke, also bei dem wäre ich ja hinüber, ein Glück, dass der andere noch dabei war.

Assoziation: Schlangen sahen aus wie dünne Baumstämme. Etwas Getarntes, Verstecktes.

Schlangenbiß – Schwarzfärbung Þ Brand (Feuer)

Krasse Verletzungen: verstümmelte Menschen – Glassplitter – Blutungen. Es ist fast zu spät. Nahe am Tod stehen.

Flußaufwärts schwimmen – Bergaufwärts laufen fällt schwer.

Den Weg frei machen – freie Fahrt.

Kriege wieder die Augen kaum auf beim Schreiben.

Donnerstag, 25.10.01, wechselhaft, wolkig mit Aufheiterungen

16.45 Uhr: Wieder zu ungewöhnlicher Zeit Stuhlgang, fühle mich dadurch ungemein erleichtert und richtig müde, so als hätte mich der Stuhlgang erschöpft.

17.00 Uhr: Schielgefühl beim Lesen, Schreiben oder vorm Computer sitzen, mit ab und zu etwas Spannen und Schmerzen in den Augenhöhlrändern der Stirn.

Morgens etwas gedunsenes Gefühl im Gesicht, wieder konzentriert gearbeitet.

17.30 Uhr: Nach dem Stuhlgang noch eine Tasse Tee mit Zitrone getrunken, danach Gefühl, der Bauch sei wieder voll.

Leichtes Übelkeitsgefühl und kurzer Stich in der Leber.

Im weiteren Verlauf des Abends müde Augen beim Lesen.

19.00 Uhr: Zucken in Glutealmuskel rechts, kurz danach in linker Schläfe oben (in Schläfenarterien ein Fibrillieren), dann ein Stich zwischen Schädeldecke und Hinterkopf.

20.00 Uhr: In unregelmäßigen Abständen (beim Lesen wie eben) ganz feines Zucken in der linken Schläfe, ein richtiges Fibrillieren.

00.00 Uhr: Wache etwas erschreckt aus dem Schlaf auf, kann danach nicht mehr richtig schlafen, ist eigentlich nur ein Dösen, und rumwälzen von einer Seite auf die andere. Träume nicht erinnerlich.

Freitag, 26.10.01, zuerst etwas trübe, im weiteren Verlauf des Morgens sonnig und warm

07.45 Uhr: Stehe auf, fühle mich nicht gerade fit, unausgeschlafen, sehe bleich aus, wie übernächtigt.

15.30 Uhr: Schon eine Zeitlang Zucken an Sehne oder Muskeln (Bizeps) über der Ellenbeuge. Schon öfter seit heute mittag in unregelmäßigen Abständen ganz feines Zucken (Fibrillieren) oben an der linken Schläfe in den Schläfenarterien.

16.30 Uhr: Wieder das feine Zucken (Fibrillieren) oben an der linken Schläfenarterie.

17.15 Uhr: Habe das Gefühl beim Autofahren, das Engegefühl, besonders wenn mir ein Auto entgegenkommt und die Autos sind am Straßenrand geparkt, ist nicht mehr so stark wie letztens, ist zwar noch da, aber nicht mehr so ausgeprägt.

23.00 Uhr: Gehe ins Bett, den Abend über ein paar Mal das feine Zucken (Fibrillieren) in der Schläfenader gehabt und einmal so über eine halbe Minute in der Sehne, Muskel, Gefäß? über dem Ellbogen, das sich über den Ellbogen zieht.

Sehr unruhiger Schlaf, hin und her gewälzt. Träume nicht erinnerlich.

Samstag, 27.10.01, wechselhaft, ab und an Regen, und kälter

Stehe um 07.30 Uhr auf, recht fit, nicht müde.

07.45 Uhr: Beim (Karo-) Kaffeetrinken wieder das feine Zucken (Fibrillieren) oben in der linken Schläfenader.

09.00 Uhr: Sitze vorm Computer, feines Zucken (Fibrillieren) oben in der linken Schläfenader.

12.00 Uhr: Dasselbe in unregelmäßigen Abständen.

16.30 Uhr: Den ganzen Tag über schon in unregelmäßigen Abständen das feine Zucken (Fibrillieren) oben an der linken Schläfenader.

21.00 Uhr: Vor ¼ Stunde Stich unter dem linken Zeh, jetzt unter dem rechten Zeh, kurz danach Zucken (Fibrillieren) in der linken Schläfenader, oben.

23.15 Uhr: Feines Zucken (Fibrillieren) obere Schläfe links und kurz danach Stich unter der linken Fußzehe.

00.00 Uhr: Kurze Stichserie unter der linken Fußzehe, anschließend Zucken (Fibrillieren) in der linken Schläfe oben.

Traum: Befinde mich auf dem Wasser in einer „Nussschale" und will oder muss zu einem Schloss auf einem Berg.

Nussschale ist ein ziemlich zerbrechliches kleines Boot, das bei nur geringem Wellengang schon gehörig hin und her geworfen wird und größeren Wellen einfach hilflos ausgeliefert ist.

Schloss hat für mich etwas mit Adel zu tun, in einem Schloss wohnen Adlige, Assoziation also: ich bin im Traum allen möglichen Unbilden ausgesetzt und will oder muss nach oben, sozusagen zu dem Adel hin.

Wache danach auf, bin total geschwitzt und habe anschließend Schwierigkeiten beim Einschlafen. Die ganze Nacht dann sehr ruhelos mit Hin- und Herwälzen.

Zwar noch viel geträumt, aber nicht so zu greifen.

Sonntag, 28.10.01, neblig trüb, ab und an kommt die Sonne raus, relativ warm

08.30 Uhr: Schon ein paarmal nach dem Aufstehen das feine Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfenader gehabt, das 1. Mal für heute beim (Karo-) Kaffeetrinken.

09.30 Uhr: Witzig, ein Bekannter ruft an, als ich mich melde, ist er ganz überrascht, wollte eigentlich jemand anders anrufen, hatte jedoch meine Nummer im Kopf.

11.30 Uhr: Waldlauf diesmal leichter gefallen, nur beim Berghochlaufen war der röhrenförmige, nach oben in die Mitte der Waden ausstrahlende Schmerz da (muss mal sehen, wie das bei den neuen Schuhen ist, das erste Mal ja aufgefallen bei der Prüfung der Venusfliegenfalle) und leichte Seitenstiche (zuerst links, dann rechts, da anhaltend), aber nicht so stark wie das letzte Mal.

Kurz nach dem Lauf Zucken (Fibrillieren) in der Schläfe.

Beim Autofahren Gefühl, dass das Gefühl, dass es sehr eng ist auf den Straßen, speziell wenn einer entgegenkommt, abnimmt, nicht mehr so stark.

13.45 Uhr: Im Mittagsschlaf geträumt, dass ich gesagt hätte: Oh, ist mir so schlecht, ist mir so übel.

14.30 Uhr: Schon wieder ein paarmal das feine Zucken (Fibrillieren) oben links in Schläfenader gehabt (sitze gerade vorm PC).

16.00 Uhr: Zu ungewöhnlicher Zeit Stuhlgang.

17.30 Uhr: Schon ein paarmal wieder feines Zucken (Fibrillieren) oben in der Schläfe links.

22.30 Uhr: Gehe ins Bett und lese noch etwas,

nichts Besonderes mehr, ab und zu das feine Zucken (Fibrillieren) oben in linker Schläfenader (keine Modalität festzustellen) und einmal Stich unter der linken großen Zehe.

00.00 Uhr: Wache auf, bin geschwitzt, hauptsächlich am Rücken.

Schlafe besser wie die letzten Tage, nicht mehr so oberflächlich mit Hin- und Herwälzen.

Träume nicht erinnerlich.

Montag, 29.10.01, neblig-trübe

Stehe um 07.30 Uhr auf.

08.30 Uhr: Sitze vorm PC, feines Zucken (Fibrillieren) oben in der linken Schläfenader.

14.00 Uhr: Den ganzen Morgen über in unregelmäßigen Abständen dasselbe.

Traum im Mittagsschlaf: Weiß gar nicht, ob ich das geträumt habe, oder ob es Realität war, Gefühl gehabt, als ob das Zucken in der linken Schläfenader auf die linke Augenbraue übergegriffen hätte und als ob das Zucken jetzt auch in der rechten Schläfenader oben wäre. Dann geträumt, als hätte jemand gesagt, das würde ziehen oder reißen, worauf ich gesagt hätte, das wäre eine Dumpfheit und Schwere.

16.00 Uhr: Ab und zu Zucken (Fibrillieren) oben in der rechten Schläfenader, Gefühl, dass es sich auch auf die Umgebung ausdehnt.

18.30 Uhr: Sitze vor PC, leichtes Zucken (Fibrillieren) oben in der linken Augenbraue. Anschließend wieder in der Schläfe.

22.30 Uhr: Gehe ins Bett und lese noch etwas. Ab und zu Zucken oben in der linken Schläfenader.

01.00 Uhr: Wache etwa 1 Stunde nach dem Einschlafen auf, überall geschwitzt, was auffällt, dass ich die Augen wieder normal auf kriege. Danach wieder ziemlich unruhig geschlafen, passiert ja jetzt dauernd, Gefühl, als wenn ich überhaupt nicht zur Ruhe käme.

Dann wieder wie am Anfang, ziemlich viel geträumt, Bilder sind auch da, kann sie nur nicht greifen, das letzte Stück fehlt.

Ein Bild fiel mir später wieder ein: Der Zubringer zur Saarbahn, so ein Parkplatz, da waren ganz viele Autos, der Parkplatz war überfüllt.

Dienstag, 30.10.01, zuerst neblig trüb, dann ab Mittag Sonnenschein

Stehe um 07.30 Uhr auf, kurz danach das feine Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfenader.

Auf Autofahrt das Gefühl, es wären nur Sonntagsfahrer unterwegs, einige schleichen nur durch die Gegend, ein anderer überholt mich rechts, wo eigentlich gar kein Platz ist, ein anderes Auto parkt noch halb auf der Straße, und schert vor mir ein, muss auf die Bremse treten. Recht genervt, Gefühl, muss genau aufpassen, sonst passiert noch was.

SV: So gehäuft, mehrere Langsamfahrer mit 40 km, gab gar keinen Grund, dass die so langsam fahren; dazu Schrecksituation, wo man gut aufpassen muss. Gestern permanent Rotphasen, ganz viele und lang, was mich auch genervt hat.

Sonst den Morgen über ab und an das feine Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfenader.

13.30 Uhr: Im Mittagsschlaf wieder das Gefühl oder Traum, als würde es auf der linken Augenbraue auch Zucken, anschließend nach dem Mittagsschlaf Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfenader.

16.00 Uhr: Ganz kurz beim konzentrierten Arbeiten Gefühl, als wäre was im Hals, ein Kitzeln, wie so was ganz Feines, muss mich räuspern.

17.30 Uhr: Den Nachmittag über wieder öfter das Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfenader.

20.30 Uhr: Noch ein paar Mal das feine Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfenader, Stich in der Innenseite des rechten Fußes, ungefähr an der Zehenwurzel, kurz danach das Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfenader.

20.45 Uhr: Kurzer drückender Schmerz an der Oberseite des rechten Augapfels, als würde etwas von innen im Kopf auf den Augapfel drücken.

21.15 Uhr: Stich neben dem Schienbein am linken Bein, links unten, wo Schienbein in Fuß übergeht, kurz danach Zucken (Fibrillieren) oben links in Schläfenader, dann an dem Übergang zum Schädelknochen gerade mal draufgedrückt, daraufhin wieder, Draufdrücken scheint eine Reaktion zu provozieren, so ähnlich wie vor einigen Tagen beim Auge, wo das Zumachen kurze Zeitlang Zucken im Unterlid hervorgerufen hat.

21.25 Uhr: Stich im Ballen des Zeigefingers der linken Hand. Kurz danach Stich am Daumennagelgrund der rechten Hand (Stiche sind einesteils ziemlich heftig, wie aus heiterem Himmel, so dass ich unwillkürlich zusammenzucke, andererseits aber auch ganz fein).

21.50 Uhr: Juckender Stich etwa 1-2 Handbreit unter der Schulterblattspitze.

01.00 Uhr: Wache etwa 1 Stunde nach dem Einschlafen auf, am ganzen Körper geschwitzt, besonders stark im Gesicht und unter den Armen. Kurz darauf 2-3 Stiche unter der linken Großzehe.

Traum: Weiß nicht mehr, um was es ging, wusste auch nichts mehr davon, bis ich es heute morgen auf dem Blatt gelesen habe. Lachen, kaputtlachen steht im Gegensatz zu ‚so geht’s immer weiter, so darf´s nicht weitergehen‘.

Ein anderes Bild (sehe nur, dass ich da was aufgeschrieben habe, kann mich aber absolut nicht mehr daran erinnern), ‚Immer wieder macht es jemand (Farbige)‘.

Keine Ahnung, was das soll, zu den 2 Sachen fällt mir auch nichts ein.

Bin total geschwitzt, v.a. an Kopf, Stirn und Kreuz.

Mittwoch, 31.10.01, morgens Sonnenschein, später regnerisch trübe

Stehe um 07.45 Uhr, kurz danach wieder Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe- bzw. Schläfenader.

08.30 Uhr: Nach Stuhlgang total erschöpft, wie nach großer Anstrengung, Gefühl, total leergeschissen.

10.00 Uhr: Immer noch erschöpft, würde mich am liebsten hinlegen. Zwischendurch immer mal wieder das feine Zucken (Fibrillieren) oben links in Schläfe.

10.25 Uhr: Erschöpfung verschwindet langsam. Sitze gerade vor PC, heftiger Stich im kleinen Zeh am rechten Fuß, so dass sich der Zeh zusammenzieht, kurz danach das feine Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe- oder Schläfenader.

10.45 Uhr: Ganz feine Stiche (3x) unter dem Zehenballen der großen Zehe am rechten Fuß.

11.00 Uhr: Kurzer Stich an Innenseite des rechten Zeigefingers am mittleren Knöchel.

12.30 Uhr: Feiner Stich, wie mit einer Nadel am Mittelfinger der linken Hand Innenseite, fast genau in der Mitte. Kurz danach, aber auch schon die ganze Zeit in unregelmäßigen Abständen das feine Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe- oder Schläfenader.

14.00 Uhr: Im Mittagsschlaf geht das feine Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe- oder Schläfenader wieder auf die linke Augenbraue über (liege auf der rechten Seite im Mittagsschlaf, die vorigen Tage auch).

18.00 Uhr: Zu ungewöhnlicher Zeit wieder Stuhlgang.

Kurz danach (sitze am PC) das feine Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfenader.

23.45 Uhr: Gehe ins Bett, den Abend über ab und zu Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfenader und dann an verschiedenen Stellen des Körpers, mal im Bein, im Kreuz, hinter dem Ohr, den Füßen, den Fingern, Stiche, die einmal ganz fein und fast unmerklich sind, ein anderes Mal ziemlich heftig, zum Zusammenzucken.

03.00 Uhr: Werde wach und muss pinkeln, dauert dann eine Zeit, bis ich wieder einschlafe, ziemlich unruhiger Schlaf.

Traum: Ein Geistlicher (Pfarrer?) tötet Menschen. Was klar war, dass irgendwo jemand rumläuft, der Menschen tötet. Wir waren in einem größeren Gebäude, was mich an meine frühere Schule, Otto-Hahn-Gymnasium erinnerte (der ganze Traum ist nur noch ganz dumpf und verschwommen erinnerbar). Ich weiß dann nur noch, dass wir eine Fete gefeiert haben und alle in der Gruppe am Raten waren, wer der Mörder ist, wie in so einem Krimi, wobei dann die einen oder anderen jemand in der Gruppe verdächtigten. Eine Freundin (die ich aber nicht kenne) geht mit dem Geistlichen mit, weil da ja wohl die größte Sicherheit zu sein scheint. Nach einer Weile wird mir klar (warum, weiß ich nicht mehr), dass der Geistliche der Mörder ist. Ich gehe ihn suchen, finde meine Freundin im 1. oder 2. Stock des Gebäudes, in dem Augenblick kommt durch eine Tür der Geistliche heraus.

Ich kann es mir nicht verkneifen, ihn zu fragen, Herr ... ich müsste Sie mal dringend sprechen. In dem Augenblick weiß ich, dass ich einen Fehler gemacht habe, denn jetzt weiß er, dass er durchschaut worden ist. Er fragt ‚jetzt‘? Ich sage, mir meines Fehlers bewusst, um Zeit zu gewinnen und abzuhauen, nein, das muss nicht sein, kann auch später sein, sage aber gleichzeitig zu meiner Freundin ‚lauf‘. Sie läuft weg, der Geistliche kommt die Treppe hoch, er war ja schon an uns vorbei und kommt jetzt zurück, so mit dem Ausdruck, jetzt kriege ich Euch. Wir hauen beide ab.

(Der Traum war noch viel länger, kann mich aber an nichts anderes mehr erinnern, und an das sowieso nur recht verschwommen)

Assoziation: Ein Vertrauensmann, jemand, dem man es nicht zutraut, begeht ein Verbrechen.

Und wie er so die Treppe hochkommt, erinnerte mich an den Traum mit Klaus Löwitsch, war so ähnlich, der kommt unaufhaltsam näher, fast, als ob er die Gewissheit hätte, dass es für uns jetzt kein Entrinnen mehr gibt.

Beeindruckendstes, Ungewöhnlichstes: der Geistliche hat die Leute umgebracht, gerade der, dem man am meisten vertraut hätte.

Donnerstag, 01.11.01, morgens Sonnenschein

Kurz nach dem Aufstehen wieder das feine Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfenader.

09.00 Uhr: Dasselbe in unregelmäßigen Abständen.

19.00 Uhr: Während der Fahrt mit dem Zug nach Berlin ab und zu das Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfenader.

Die ganze Zeit im Zug am PC gearbeitet, Gefühl, ich hätte „viereckige Augen", Lust, noch weiterzuarbeiten. Habe mich von der Arbeit kaum ablenken lassen (bekannt).

"Viereckige Augen" ist ein Gefühl, das ich sonst kenne, wenn ich viel Alkohol getrunken habe.

Zwischen Kinn und Wange, links, leichtes, ganz feines, kaum merkbare Zuckungen. Feine Zuckungen im Ringfinger links an der Spitze.

01.30 Uhr: Gehe ins Bett, immer noch Gefühl der „viereckigen Augen", außerdem die ganze Zeit das feine Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe.

Freitag, 02.11.01, regnerisch und kalt

Stehe um 07.30 Uhr auf, immer noch das Gefühl, viereckig zu gucken, so ein eingeengtes Sehen.

Den ganzen Tag über sehr oft und in zunehmender Stärke das Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe, ab und zu ganz feine Stiche in verschiedenen Teilen des Körpers.

Gegen Abend in einem Restaurant an einem Teich (im Sommer Biergarten), viele Lichter und Kerzen überall, die sich in den Glasfenstern auch noch gespiegelt haben, dazu etwas sphärische Musik, macht einen beruhigenden, entspannenden Eindruck (mittags noch das Gefühl gehabt, noch viel arbeiten zu wollen und anschließend, möglichst viel von Berlin mitzukriegen). Um die Lichter, speziell bei den Kerzen, aber auch anschließend bei den Straßenlampen Schein, so ein Kranz herum (schon mal gehabt, nur jetzt extrem stark).

19.30 Uhr: Zu dem Zucken (Fibrillieren) oben links Schläfe ganz feines Zucken (Fibrillieren) über dem linken Unterkieferknochen.

Müde Augen, Bedürfnis, sie zu schließen, lasse es aber bleiben, kann ja nicht mit geschlossenen Augen da sitzen.

00.00 Uhr: Gehe ins Bett, heute Abend beim Essen Zucken (Fibrillieren) in Schläfe kommt in immer kürzeren Abständen, besonders stark, als im Restaurant Lichtorgel spielt, die lauter bunte Kreise an die Wand wirft in verschiedenen Farben. Ziemlich müde, keine Lust mehr, noch woanders hinzugehen, war auch lange genug heute.

Beim Im-Schlafsack-Liegen noch Schweißausbruch.

Anschließend Gefühl, als würde überall am Körper entweder Zucken oder Stiche anfangen, Zucken in der Pulsader der linken Hand, oben an der Stirn, dann zuckt der ganze rechte Arm plötzlich hoch, besonders stark an der Schläfe oben links. Heftige Stiche im Hinterkopf rechts und den Finger, auch sonst noch an mehreren Stellen.

Samstag, 03.11.01, kalt und bedeckt

Um kurz vor 7 Uhr wach geworden. Ab dem Zeitpunkt nur noch gedöst bis 08.30 Uhr, zwischendrin ab und zu Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfenader.

11.30 Uhr: Nach Stuhlgang wieder erschöpft, ansonsten ziemlich müde Augen (ist wahrscheinlich aber normal im Moment, war ja schließlich gestern ein anstrengender Tag) und Zucken (Fibrillieren) oben in der linken Schläfe- oder Schläfenader.

13.30 Uhr: Zucken (Fibrillieren) außer oben links in der Schläfe noch im rechten Augenwinkel des rechten Auges, zieht das Augenlid ganz kurz runter.

15.30 Uhr: Gefühl bei Live-Anamnese, wenn ich müde werde, tauchen die Zuckungen und Stiche öfter auf, jetzt gerade juckender Stich im linken Auge im Innenwinkel.

17.00 Uhr: Zucken (Fibrillieren) in der Schläfe wird mehr, Stiche unter dem rechten Fuß, das Zucken (Fibrillieren) in der Schläfe hat sich auf Augenhöhlknochen ausgedehnt.

17.30 Uhr: Zucken zwischen Auge und Nase links am Nasenrücken, kurz danach Zucken (Fibrillieren) in linker oberer Schläfe, kurz danach auch ganz feines Zucken (Fibrillieren) oben in der Schläfe rechts.

Später am Abend in unregelmäßigen Abständen Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe, Augenbraue und Stiche unter dem großen Zeh rechts.

01.00 Uhr: Gehe ins Bett, schlechtes Einschlafen, liege ein paar Stunden wach und wälze mich herum, so bis gegen 3-4 Uhr.

Sonntag, 04.11.01, zuerst kalt und bedeckt

Stehe um 9 Uhr noch unausgeschlafen auf, froh, wenn ich wieder Zuhause in meinem Bett schlafen kann, kurz danach und davor Zucken (Fibrillieren) in der linken Schläfe oben.

Schwieriges Gucken, so „krupselig" (ist aber normal nach 3 Tagen, an denen ich spät ins Bett gegangen, und Alkohol getrunken habe).

Auf der Zugfahrt öfter mal Zucken und Stiche. Abends an Haltestelle an den Straßenlampen Schein ums Licht.

Gehe um 22.30 Uhr ins Bett, bin ziemlich müde. Schlaf relativ gut, zwar ab und zu wach, aber kann direkt wieder einschlafen.

Traum: Weiß nur noch, dass ich viel geträumt habe, und nur noch Jö in Erinnerung, ein ehemaliger Bekannter, der an Krebs gestorben ist. In welchem Zusammenhang, absolut keine Ahnung.

Montag, 05.11.01, diesig und trübe mit kurzen Aufheiterungen, kalt

Stehe um 08.00 Uhr auf, nicht so richtig fit, noch „Nachwehen" von Berlin und der Fahrt. Kurz davor und danach das feine Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe.

10.30 Uhr: Stich unter dem Zehenballen rechts.

11.00 Uhr: Stich im Ringfinger rechts an der Spitze, kurz danach Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe.

14.30 Uhr: Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe in unregelmäßigen Abständen, einmal auch kurzes, ganz feines Zucken (Fibrillieren) in linker Augenbraue.

22.30 Uhr: Ein paar Mal von 22.15 Uhr ab unter der 2. Zehe, unter dem Zehenballen, rechter Fuß einige langsam drückende Stiche.

22.45 Uhr: Leichter drückender Schmerz oben im rechten Augapfel, hält so etwa 10 Minuten an.

23.00 Uhr: Gehe ins Bett, ansonsten den Tag über und abends ab und zu das feine Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe mit abnehmender Häufigkeit gegenüber dem Wochenende.

01.30 Uhr: Erwache und muss pinkeln.

Unruhiger Schlaf, aber besser als während des größten Teils der Prüfung.

Viel geträumt, die Bilder sind auch irgendwie da, sehe sie eigentlich vor mir, nur fehlt noch ein kleines Stück, um sie ins Bewusstsein zu rufen, sie sind eigentlich zum Greifen nah.

Dienstag, 06.11.01, diesig und trübe, kalt, herbstlich

Stehe um 07.30 Uhr auf, danach Anruf von Patientin, sie wolle mich bitten, ihr das letzte Mittel, das sie gerade vor 2 Wochen genommen hat, noch mal zu schicken. Reagiere etwas über und bin unwirsch zu ihr. Es nervt mich, dass sie mir vorschreiben will, was für sie gut ist, dann aber wieder okay (normale Reaktion).

Kurz danach mal wieder das Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe.

09.15 Uhr: Drückender Stich unter dem rechten Fuß fast genau in der Mitte davon, anschließend Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe, was aber schon vorher ein paar Mal auftauchte.

12.30 Uhr: In unregelmäßigen Abständen, aber ziemlich häufig das feine Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe, jetzt noch ein feiner Stich im linken kleinen Finger Außenseite kurz unterhalb des 2. Knöchels von unten.

15.15 Uhr: Feines Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe dehnt sich für einen Augenblick auf die linke Augenbraue aus, anschließend wieder Zucken ohne Ausdehnung.

16.20 Uhr: Kurzes, kaum spürbares, einmaliges krampfhaftes Zusammenziehen über dem rechten Unterkieferknochen. Kurz danach Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe oder Schläfenader.

18.00 Uhr: Eben ¼ Stunde geschlafen, Traum gehabt: So ein Teich, ziemlich klar, in dem allerlei Gerümpel liegt. Eine Kollegin und ich wollen irgendwas da rausholen.

Um auf die andere Seite des Teiches zu kommen, wo sich seichtes Ufer befindet (da, wo wir stehen, ist es etwas steil, so 1 m), kann man auf Gerümpel oder Steine treten, die manchmal aus dem Wasser rausragen oder sich ganz knapp unter der Oberfläche befinden.

Anscheinend haben wir schon etwas rausgeholt und sollten uns eigentlich zufrieden geben, aus irgendeinem Grund denke ich, nein, ich probiere es noch mal und gehe rüber ans andere Ufer.

Kurz vor dem anderen Ufer befindet sich so was wie ein Baumstamm oder Pfosten und in dem kleinen Bereich dazwischen scheint noch etwas zu liegen, das ich raufhole (alte Münzen?).

Assoziation: Mit der Kollegin bearbeite ich die Schweinemilch, wir wollten uns morgen früh treffen. Vor dem Schlaf darüber nachgedacht, wie Lac suillinum abgekürzt heißt und dass ein wichtiger Teil noch nicht genau gefasst ist, in welchem Widersprüche, unvereinbare Widersprüche vorhanden sind, wie z.B. geruchloses Gas, das stinkt oder eine steile Ebene. Und viele Sachen der Schweinemilch haben mit Aufdecken, Aufspüren und Schmuckstücken zu tun, die sich unter einer Oberfläche befinden. Also ein Traum, der eigentlich zur Schweinemilch gehört?

22.20 Uhr: Den Abend über ein paar Mal das feine Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe. Hartes Zucken in Stößen (Rucken) an rechter Augenbraue, kurz danach wieder das Zucken (Fibrillieren) in Schläfe- oder Schläfenader, dann Gefühl, als ob sich das Zucken an der linken Schläfe über die linke Augenbraue bis zur rechten Augenbraue zieht.

23.00 Uhr: Drückender Schmerz im rechten Augapfel oben rechts (bin gerade am Lesen).

23.15 Uhr: Stich in der 2. Zehe rechts vorne an der Spitze, anschließend Zucken (Fibrillieren) oben links Schläfe.

00.00 Uhr: Gehe ins Bett, ab und zu noch Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe gehabt.

01.30 Uhr: Wache auf, Schwierigkeiten, wieder einzuschlafen, dasselbe um 03.30 Uhr.

Traum: Bin irgendwo auf einem Parkplatz (Wiese) an Klippen. Ein paar Meter entfernt ist das Meer, Ebbe und Flut, das Wasser kommt seicht an den Strand, viele Leute sind am Strand. Ein ehemaliger Bekannter von mir, mit dem ich in Neuengeseke bei Soest zusammen gewohnt habe, ist auch da und sitzt in seinem Auto auf dem Parkplatz. Will mich überreden, auch an den Strand zu gehen und ins Meer, sagt noch, da wären noch mehr Bekannte, die sich freuen würden, mich zu sehen. Irgendwie will ich aber nicht, habe vor irgendwas oder wegen irgendwas meine Bedenken und bleibe lieber im Auto sitzen, auch ist es mir aus irgendeinem Grund peinlich, die Leute zu treffen.

Neue Szene, selbe Situation. Entschließe mich, mal gucken zu gehen. Die Landschaft am Meer hat sich verändert, wahrscheinlich ist Ebbe, so dass das Wasser zurückgegangen ist, und die Klippen richtig rauskommen. Viele Leute liegen auf den Klippen, die so ähnlich gebaut sind wie Sprungschanzen, an dem vorderen „Tisch" dieser.

Keiner springt ins Wasser, das auch ziemlich wild ist, die ankommenden Wellen sind voller Gischt und Schaumkronen. Wäre mir zu gefährlich, mich dort aufzuhalten, habe auch Angst, dass die Leute, die sich dort befinden, abstürzen.

Assoz.: Am stärksten in Erinnerung geblieben: dass die Leute auf den Klippen lagen und in Gefahr waren abzustürzen; ich hatte Angst, dass das passiert, Angst selbst dahin zu gehen, wegen der Gefahr des Abstürzens, und auch Angst, dass die anderen meine Furcht bemerken, weswegen ich nicht hin gegangen bin, es war mir peinlich.

Mittwoch, 07.11.01, bedeckt und trübe, herbstlich

Stehe um 08.00 Uhr auf (schon vorher wach, bleibe nur liegen, um mir den Traum noch ins Gedächtnis zu rufen, ehe ich aufstehe, kann mich aber an nichts Weiteres als an das eben Geschriebene erinnern), kurz danach wieder Zucken (Fibrillieren) oben in der Schläfe links und leicht drückender Schmerz im rechten Augapfel rechts oben.

13.00 Uhr: Den ganzen Morgen über das feine Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe in unregelmäßigen Abständen, im Moment das Gefühl im Gesicht, wie gespannt, speziell an den Wangen.

15.00 Uhr: Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe.

18.30 Uhr: Zucken (Fibrillieren) oben in Schläfe setzt sich fort, 2 Stiche an der rechten Seite des Zehenballens am rechten Fuß.

21.00 Uhr: Abgesehen vom Zucken (Fibrillieren) oben links an der Schläfe gerade 2 Stiche in der großen Zehe des linken Fußes Oberseite, fast genau in der Mitte. Kurz danach Stich in der linken großen Zehe an Unterseite, dann wieder Zucken (Fibrillieren) Schläfe.

21.50 Uhr: Spüre den Herzschlag unter der rechten Augenbraue, anschließend Zucken (Fibrillieren) Schläfe- oder Schläfenader.

23.30 Uhr: Gehe ins Bett, ab und zu noch das Zucken (Fibrillieren) in der Schläfe gehabt.

Ein paarmal wach geworden, aber kurz danach wieder eingeschlafen.

Auch viel geträumt, nur heute morgen keine Erinnerung mehr daran, d.h. wie schon häufig in der Prüfung, eigentlich sind die Bilder da, es fehlt nur noch ein kleines Stück, um sie ins Bewusstsein zu rufen.

Donnerstag, 08.11.01, regnerisch, stürmisch, trübe

Stehe um 07.45 Uhr auf, beim Kaffeetrinken wieder das Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe.

14.30 Uhr: Nach Mittagsschlaf im Bett Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe, Zucken Augenbraue links, und hartes stoßweises oder ruckartiges Zucken in der rechten Augenbraue, so dass das Oberlid auch ruck- oder stoßweise bewegt wird.

23.00 Uhr: Gehe ins Bett. Den Tag und Abend über noch ab und zu das Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe gehabt, sowie das harte stoß- oder ruckartige Zucken in der rechte Augenbraue und ab und zu noch ein paar Stiche in den bekannten Teilen.

Freitag, 09.11.01, kalt, nicht mehr so trübe und regnerisch wie gestern

Stehe um 08.00 Uhr auf, kurz vorher noch mal das Zucken (Fibrillieren) oben links in der Schläfe.

Werde ab jetzt nur noch das aufschreiben, was mir unbekannt ist oder falls ich noch einen eindrücklichen oder intensiven Traum habe, also nur dann, wenn noch etwas Neues auftritt. Gefühl, als würde die Prüfung dem Ende zugehen.

Sonntag, 11.11.01, Sonnenschein, zwar kalt, aber blauer Himmel

(Supervisor schrieb: Sonntag, 12.11.01)

Gefühl von rissigen Mundwinkeln, als ob das Krusten wären; da sind aber weder Risse noch Krusten; seit 2 Tagen.

Bin heute morgen aufgewacht und dachte, es wäre Montag; war fest davon überzeugt, dass ich jetzt Sprechzeit habe und um 9 Uhr zu einer Patientin fahren muss; es war richtig voll daneben gegriffen. Assoziation: als ob mir der Sonntag völlig fehlen würde.

Dienstag, 13.11.01, bedeckt, trübe und regnerisch

Kurz vor dem Aufwachen, im Halbschlaf sehe ich eine kleine Spinne (1/4 Fingerlänge groß) an der Wand, ein paar Zentimeter von meinem Arm entfernt, den ich an die Wand gelehnt hatte, sie verschwindet blitzschnell. Bin mir sicher, dass ich mich getäuscht habe, noch mal nachgeguckt, keine Spinne da.

Freitag, 16.11.01, trübe und sehr kalt, Frost

In der Sauna abends, nach Saunagang im Ruheraum beim Ausruhen ziemlich starkes Fibrillieren an der linken Schläfe- oder Schläfenader oben, gleichzeitig Zucken in harten Stößen am rechten Oberlid und an den Knochen der Augenhöhle, sowie an der rechten Schläfe.

Fibrillieren an der linken Schläfe oben die ganzen Tage sehr stark.

Traum: Deutliche Erinnerung, dass wir (wer, weiß ich nicht mehr) in einer Bergbahn fahren, die einen Berg hochfuhr, am Ende war ein unglaubliches steiles Stück, Bergbahn fuhr da ohne Probleme hoch, sogar noch etwas schneller, als vorher. Ich hatte vorher Bedenken, ob sie das steile Stück auch schafft. War so eine Gebirgslandschaft am Meer. Man konnte die zerklüfteten Berge von innen gut sehen. Hatte meinen Fotoapparat dabei und machte Bilder (mache in Realität auch öfter Landschaftsaufnahmen). Ein Felsen war besonders eindrücklich, so ein Nadelfelsen, der aus dem Meer herausragte, lief oben spitz zu, unten breiter. Die Bergbahn erinnerte mich an eine Raupe, die den Berg hochfuhr. Kurz vor dem Gipfel Angst vor dem Abwärtsfahren, dass sie zu schnell runterfährt, aus den Gleisen springt und abstürzt.

Dann vorher noch Szene wie im Krimi: Von innerhalb der Bahn sah ich, wie ein ehemaliger Bekannter aus der Jugendzentrumszeit (Schlägertyp, hatte mit seiner Clique immer Stunk gemacht) an einer Haltestelle der Bahn stand.

Gefühl: Jetzt geraten wir in einen Hinterhalt. Wir hatten im Zug noch eine Frau dabei, die sich in einen separaten Raum begeben sollte oder schon war, ein Lockvogel, um einen Verbrecher zu fangen.

An Weiteres keine Erinnerung mehr, weiß nur noch, dass ich in den Raum ging und diesen irgendwie noch präparieren sollte, dann, zur großen Überraschung tauchte die Frau aber früher als erwartet auf, Gefühl, ertappt zu werden, sie sollte das gar nicht wissen.

Donnerstag, 22.11.01, kalt, Regen, trüb

Die ganzen Tage immer noch das Fibrillieren oben links in der Schläfe, dazu kommt ab und zu feines Zucken in den Lidern der Augen.

Traum nachts, den ich nicht mehr ganz zusammenbekomme, obwohl einzelne Bilder recht deutlich sind. Eine merkwürdige Sache war, dass ich aufpassen musste, dass ich nicht durch die Decke wachse. Wurde immer größer und war dabei, die Decke zu durchstoßen, dann sagte ich mir, halt, da stimmt was nicht, Du musst aufpassen, dass Du die Decke nicht durchstößt, sonst wäre das ja widernatürlich.

Assoziation: Kommt mir vor wie in dem vorigen Traum, es geht darum, nach oben zu kommen, Gefahr dabei, dass man größer wird, oder weiter nach oben kommt, als die Natur für einen vorgesehen hat. Dann wiederum Gefahr, wenn ich das mit dem vorigen Traum in Verbindung bringe, abzustürzen, bzw. das wäre ja die unabdingbare Folge davon, weil man zu groß ist bzw. zu weit oben.

Neue Szene: Kann mich nur erinnern, dass ich mit Heike (siehe Traum vom 19.10.) in einer Klasse saß. Die Leute in der Klasse meinten, dass ich mit Heike zusammen wäre, was aber nicht stimmte (war auch so in Heilpraktikerausbildung). Wir hatten irgendwelche Unterlagen vor uns auf dem Tisch liegen. Dann kamen wir irgendwie auf Heikes Geburtstag zu sprechen. Sie fragte mich, ob ich wüsste, wann sie Geburtstag hätte. Ich war am überlegen, hatte aber eigentlich überhaupt keine Ahnung, wann das sein sollte. Sagte so aus reiner Intuition, am 10. (welchen Monat, weiß ich nicht mehr). Und zu meiner großen Überraschung stimmte das Datum, sie sagte, stimmt. Und zufällig war das auch noch heute. Worauf ich dann meinte, das müssten wir aber heute feiern. Danach machte ich das Fenster auf und guckte raus (ich saß direkt am Fenster), auf einen viereckigen Innenhof (kann mich leider nicht mehr erinnern, was in diesem Innenhof war, glaube aber, das war auch nicht wichtig). Als ich mich wieder Heike zuwandte, hatte sie sich etwas von mir entfernt, es war viel Platz zwischen uns, hatte sich einen Platz nach links gesetzt, so als ob sie nicht mehr so viel mit mir zu tun haben wollte. Neben mir saß plötzlich jemand, der fast genauso aussah wie sie.

War enttäuscht, dann wieder Wechsel, Heike setzte sich wieder zu mir, kam mir also wieder näher. An alles Weitere keine Erinnerung mehr.

Assoziation: Wieder Thema nah und fern, Heike war mir erst nah, dann fern, dann wieder nah. Keine Ahnung, was die „Doppelgängerin" für einen Sinn macht. Die Zahl 10 ist interessant, steht als Symbol für etwas Abgeschlossenes, eine abgeschlossene Sache, und Geburtstag für einen neuen Lebensabschnitt, könnte bedeuten, da ja mein erster längerer Traum in dieser Prüfung auch was mit Heike zu tun gehabt hatte, dass die Prüfung jetzt abgeschlossen ist.

 

Prüferin III, 52 Jahre, Einnahme der C200 (Mittel unbekannt):

Sonntag, 28.10.01

8.00 Uhr: 1. Einnahme – 3 Globuli

8.05 Uhr: 1 x niesen; muss mich am linken Auge kratzen

8.55 Uhr: Anflug von kurzem Schwindel.

In den Augen ein Gefühl wie ich es bei Beginn meiner Erkältung hatte, ein glasiges Gefühl, wie wenn Fieber im Anflug wäre und ein leichter Druck im Augapfel. Wird nach 5 Minuten weniger und kurz drauf fast nicht mehr spürbar.

9.20 Uhr: Anflug von kurzem Schwindel.

9.30 Uhr: Leicht schlapp und müde, obwohl ich genug geschlafen habe. Muss gähnen.

12.30 Uhr: Müde Augen. Fast den ganzen Vormittag telefoniert. Meist wurde ich angerufen.

13.00 Uhr: 2. Einnahme

13.30 Uhr: Anruf einer Freundin, ob ich mit spazieren gehe. Ich merke, ich habe keine Lust, eher das Bedürfnis mich einzuigeln. Lasse sie alleine gehen und sage, sie soll anschließend auf einen Tee vorbeikommen.

16.00 Uhr: 3 x tiefes Gähnen.

18.00 Uhr: 3. Einnahme

Ich glaube, ich prüfe Telefonkabel. Das Telefon klingelt am laufenden Band.

22.20 Uhr: Kurzes Gefühl der Zerschlagenheit mit Müdigkeit, v. a. der Augen. Ist eigentlich noch nicht meine Zeit. Aber gestern war es ja um diese Zeit schon 1 Stunde später. Vielleicht ist das dann ganz normal.

23.15 Uhr: Dumpfer Druck auf das rechte Ohr.

23.30 Uhr: Leichter Schwindel, eher Taumel für ca. 10 Min.

Traum: Ich bin in Frankreich in einem Hotel, sitze in der Hotelhalle und warte auf etwas. Ich glaube auf die Weiterreise. Auf der einen Seite ist ein Ständer mit vielen Illustrierten aufgestellt. Ich nehme mir eine und gehe weg.

Ich muss ca. 500 m über einen Feldweg gehen, um zu meinem Zimmer zu kommen. Auf dem Weg ist es mir nicht ganz geheuer. Es ist sehr finster. Ich sehe gerade noch, dass der Weg an Feldrändern entlang geht.

SV: Warum nicht geheuer? Alles stimmt irgendwo nicht, als wenn das nicht stimmen würde, nicht passt, über einen Feldweg zum Zimmer.

Neue Szene: Entweder sehe ich es im Fernsehen (?) oder ich weiß es einfach, dass wir in Deutschland Flugkörper haben, die ganz windschnittig sind und aussehen wie große Fledermäuse oder besser wie Mantafische (ich glaube, so heißen sie), aber silbern glänzend.

Ich sage, die kann man ganz billig für 1 Tag ausleihen. Mein Gegenüber (?) sagt dann darauf, kein Wunder, dass dann Osama bin Laden (Terrorist) überall hinkommt.

SV: Gefühl? Dass irgendwas nicht stimmt.

Das Besondere an dem Traum? Dass das Flugzeuge sind, die nichts Gutes im Schilde führen. Mantafische, wie Dreiecke, ausgespannte Fledermaus. Die waren mir unheimlich, ich hatte ein ungutes Gefühl, kein gutes Gefühl.

Neue Szene: Ich habe ein Gespräch mit meinem Mann (entspricht nicht meinem echten) und wir sprechen von dieser Reise, die im Traum jetzt aber schon vorbei ist, aber im Gespräch wird sie erst geplant. Das Thema ist auch Krieg und Angriff. Ich habe kein gutes Gefühl dabei. An mehr kann ich mich nicht erinnern.

SV: ? Kein angenehmes Gefühl, unangenehm. Ich war froh, als ich wieder wach war.

Ungewöhnlich? Dass es um Krieg und Angriff ging, dass Gefahr dahinter ist von der ganzen Stimmung.

Neue Szene: Ich unterhalte mich noch mal mit jemand und mache ihn darauf aufmerksam, dass der Erker des Hotels weggemacht werden müsste.

SV: ? Das ist komisch, der Erker verschandelt das ganze Hotel, das gehört da nicht hin, das paßt da nicht hin.

Ich wache vom Traum auf, aber auch, weil mir etwas kühl ist. Das ist ungewöhnlich, da ich mir schon die „Winterdecke" geholt habe. Nach dem Aufschreiben ist mir sehr warm am ganzen Körper und ich muss für ein paar Minuten die Füße aus der Bettdecke strecken. Ich hatte im Traum ein sehr unangenehmes Gefühl. Es geht um Krieg und Angriff oder Verteidigung aus der Luft.

Ich möchte wieder schlafen, aber es gelingt mir nicht gleich. Ich werde permanent von einer Fliege gestört, es kommen mir aber auch immer wieder die Bilder, ich will sie aber nicht mehr sehen.

Neue Szene, habe aber das Gefühl, es gehört noch zum 1. Traum: Wir sind wieder in einem Hotel und ich weiß, dass mein Mann dabei ist, aber es ist wieder nicht mein echter Mann. Ich finde nichts dabei, dass wir getrennte Zimmer haben. Erzähle ihm das mit den fliegenden Mantas am Telefon und er sagt, hast du Glück mit mir, dass ich dich mit deiner Unwissenheit nicht auslache.

S.V.: ? Das ist auch wieder nicht stimmig. Wenn es mein Mann ist, dann haben wir nicht getrennte Zimmer.

Real: Kurzer Schmerz im rechten Fuß. Muss ihn kurz ausstrecken und das Bein drehen.

Montag, 29.10.01

9.00 Uhr: 4. Einnahme

9.30 Uhr: Kurzes Brennen des linken Auges.

13.00 Uhr: Eiskalte Füße, muss mir eine Wärmflasche machen, dann wird es besser.

14.00 Uhr: Eiskalte Hände.

14.50 Uhr: 3 x heftiges Niesen

15.30 Uhr: 15 Min. Müdigkeit, vielleicht kommt es aber auch davon, dass ich noch nicht zu Mittag gegessen habe.

16.00 Uhr: 5. Einnahme

20.00 Uhr: 6. Einnahme

22.10 Uhr: Kurzer dumpfer Kopfschmerz mit Herzklopfen.

Traum: Ich glaube, es soll Krieg geben oder er hat schon begonnen. Wir sind viele Leute in einem Schwimmbad, aber eigenartigerweise ist niemand im Wasser, sondern alle tummeln sich angezogen am Rand des Beckens oder in dem großen Raum, der sich anschließt. Dann kommt die Meldung, die Amerikaner kommen und wir dürfen nicht mehr weg. Alle gehen noch schnell ein Stockwerk höher und ziehen sich noch was an oder um. Ich glaube, es ist Silvester. Wir müssen alle in den Raum daneben und die Amerikaner tummeln sich am Beckenrand, gehen aber auch nicht schwimmen. Es herrscht keine Angst oder Panik, aber ich frage mich, wenn ich jetzt nicht mehr ein Stockwerk höher zum Umziehen darf (da sind die Schränke), wie lange geht das gut ohne neue Kleider und ohne Essen? Eine Person will mal hoch und wird sofort zurückgepfiffen. Ein Ende dieser Besetzung ist nicht absehbar. Irgendwie dürfen dann doch ein paar von uns auch in den anderen Raum. Da höre ich, wie eine Frau zu einem „schönen" Jüngling sagt, ja ja ich weiß, du willst dich noch nicht binden, du fühlst dich noch zu jung, aber das hast du vor 10 Jahren auch schon gesagt. Plötzlich sind sie alle wieder weg (wie das geschah, daran kann ich mich nicht mehr erinnern) und wir können es fast nicht glauben. Gehen ganz vorsichtig nach oben, ob auch wirklich nichts passiert, denn es ist immer noch Krieg. Ich hatte auch das Gefühl, wir können von außen beobachtet werden, denn innen war es hell und draußen finster und vor den Fensterscheiben war kein Sichtschutz.

SV: ? Das war komisch, dieses Schwimmbad sehe ich direkt vor mir, Schwimmbadsituation.

SV: Sonst auch so klar? Nein.

SV: Wie war das ? Sehr unangenehm, die sehen alles ganz klar, aber wir sehen nichts, wie ein Schwimmbad in der Nacht.

Das Besondere? Die ganze Situation im Schwimmbad. So eine ernste Situation und die machen am Beckenrand Smalltalk.

Dienstag, 30.10.01

8.30 Uhr: Müde Augen, leichter drückender Schmerz auf beiden Augäpfeln.

13.00 Uhr: Gefühl eines Sandkorns im linken Auge am inneren Lidspalt. Bedürfnis kräftig zu reiben. Nach 5 Minuten vorbei.

13.30 Uhr: Das HP-Schild fällt von der Hauswand.

18.00 Uhr: Leichtes Brennen des linken Auges mit etwas Tränen, diesmal am äußeren Lidspalt. Bedürfnis kräftig zu reiben.

18.15 Uhr: Müdigkeit mit Gähnen. Die Müdigkeit geht von den Augen aus. Das leichte Brennen von vorher hält noch bis 18.30 Uhr an.

22.05 Uhr: Brennen beider Augen mit Tränen. Bedürfnis zu reiben. Im linken Auge verstärkt im inneren Lidspalt.

SV: Augen? Mit dem habe ich öfter was. Was ist anders als sonst? Ich habe es nur im Lidspalt, sonst war immer das ganze Auge betroffen und nur morgens.

Traum: Leider mein übliches Problem, dass beim Erwachen fast alles weg ist.

Eine Szene: Ich bin in Griechenland auf einer Rundreise. Wir stehen auf einem Hügel und blicken auf ein wunderschönes Amphitheater, gleich dahinter das Meer. Wir haben einen Führer dabei und ich bin Mitglied der Gruppe. Vor mir ein Relief von einer Henne und einem Gockel, gemeißelt in rotbraunen Sandstein. Ich habe ein Gespräch mit dem Führer oder Führerin und es geht ums Fotografieren dieses Reliefs.

SV: Besonders? Dass man den Spielen zuschaut (Theater) und man das Meer sieht. So habe ich noch nie ein Theater gesehen. Außergewöhnlich ist die Lage von dem Theater.

Mittwoch, 31.10.01

Ich stehe erst gegen 8.00 Uhr auf. Seitdem schmerzt mein linkes Auge. Es fühlt sich müde und überanstrengt an und tränt leicht. Bedürfnis zu reiben, aber kein Sandgefühl. Vielleicht ist es ja wirklich überanstrengt, war gestern viel vorm Computer und habe abends lange gelesen. Ich habe aber keine Lichtempfindlichkeit und kein Brennen wie sonst oft. Wenn das Auge offen ist, tränt es mehr, wenn ich es schließe, ist der Schmerz intensiver.

10.45 Uhr: Mein Auge wird besser. Es fühlt sich noch anders an wie das rechte.

11.00 Uhr: Ganz kurzes Schwindelgefühl, wie eine Welle, die durch meinen Kopf zieht, mit kurzem Herzklopfen, mit Hitze im Kopf.

14.00 Uhr: Gefühl, als wenn ich an beiden Oberschenkelrückseiten Muskelkater habe. Die letzte Gymnastik war Freitag, also davon kann es nicht mehr sein.

17.00 Uhr: Gefühl, als ob das rechte Auge mehr geschlossen ist als das linke.

19.30 Uhr: Fühle mich ziemlich müde mit leichtem Kopfschmerz.

23.15 Uhr: Die Kopfschmerzen sind immer noch da. Es ist ein Schmerz in und hinter den Augäpfeln und ist ziemlich stark. Gegen 0.30 Uhr gehe ich ins Bett und nehme vorher eine Aspirin, weil ich sonst nicht einschlafen könnte, da die Kopfschmerzen recht heftig sind.

Ich wache auf und friere im Bett, habe kühle Füße.

Traum: Ich bin in einem Krankenhaus als Praktikantin o. ä. Eine alte Dame ist auch drin. Ich mache etwas mit ihr (?), Massage oder fasse sie auch nur unsanft an und ich habe ihre HWS lädiert. Sie ist ziemlich sauer auf mich und schimpft „Ich habe Ihnen doch gesagt, Sie sollen nichts an mir machen." Nach langem Überreden willigt sie ein, dass ich ganz vorsichtig an ihre HWS rangehe und sie erfährt tatsächlich langsam Besserung.

SV: Das Besondere? Dass ich was kaputt gemacht habe, dass ich was falsch gemacht habe, obwohl ich nichts an ihr machen sollte. Ich habe etwas Verbotenes getan, etwas was ich nicht machen soll und habe ihr damit Schaden zugefügt.

Neue Szene: Die Krankenschwestern kommen und machen die Verbände o. ä. ab und da steht eine Blechdose, da kommen Tupfer, Ampullen usw. rein. Schaut aus wie eine große Dose Niveacreme, aber ohne Aufschrift. Es herrscht ziemliche Hektik und großes Durcheinander im Krankenhaus. Die Situation mit der alten Dame tut mir sehr leid und ich bin ziemlich fertig. Plötzlich erkenne ich in der alten Dame eine mir bekannte alte Dame, die jetzt ihr Gesicht im Kissen vergraben hat. Das Krankenhaus ist ausgestattet wie vor 50 Jahren, es stehen viele Betten im Zimmer.

Donnerstag, 01.11.01

Auch nach dem Duschen friere ich immer noch am ganzen Körper.

8.00 Uhr: Kurzer Hitzeschwall beim Frühstück und seitdem normale Körpertemperatur.

9.00 Uhr: Komme pünktlich aus dem Haus (ist sehr selten bei mir), so dass ich nicht zum Bus rennen muss.

Fahrt nach Berlin, vielleicht bin ich zu sehr abgelenkt, dass mir nichts auffällt.

Ab 22.00 Uhr Schmerz in der linken Wade, tief drinnen ein Ziehen (mehr links), es hindert mich anfangs beim Einschlafen.

Auch der Muskelkaterschmerz am rechten Oberschenkel ist noch da, im linken Oberschenkel fast vorbei.

Ich habe geträumt, aber erst im nachhinein ist mir bewusst geworden, ach das war ein Traum und dann war es mit dem Erinnern vorbei.

Freitag, 02.11.01

Am Mittag stolpere ich über einen Vorleger im Eingangsbereich und falle auf mein rechtes Knie, voll auf die Kniescheibe. Das rechte Handgelenk fühlt sich auch etwas beeinträchtigt an, denn darauf habe ich mich abgestützt. Musste mich vor Schmerz erst mal kurz hinsetzen, Gefühl, die Luft bleibt mir weg. Knie blutet, tut sehr weh und wird sehr heiß. Beim Sturz hatte ich das Gefühl über eine Stufe hoch zu fallen. Habe nach dem Sturz zurück geschaut und war ganz überrascht, dass es nur ein Vorleger war. Ab ca. 18.00 Uhr wird die rechte Hand plötzlich richtig schlimm. Ich kann sie vom Gelenk aus kaum noch vor und zurück biegen. Schreiben, etwas mit der Hand zu halten, z. B. das Messer beim Essen, ist kaum noch möglich und es tut sehr weh. Auch wenn ich versuche, die Finger zu spreizen, tut es sehr weh. Ca. 1 Std. später ist es ein beständiger Schmerz im Gelenk. Habe das Bedürfnis, mit der linken Hand das schmerzende Handgelenk festzuhalten. Für mich kaum vorstellbar, dass ich mich nachmittags noch ohne Schmerz am Geländer festgehalten habe, als wir in der Siegessäule hoch bzw. runter gestiegen sind, um das Knie zu schonen. Dem Knie geht es am Abend, im Vergleich zum Anfangsschmerz erstaunlich gut, habe das Gefühl, dass sich alles ins Handgelenk verschiebt. Nur Treppensteigen macht noch Probleme und Einwärtsdrehen des Fußes.

Der Schmerz im Handgelenk erinnert mich an einen Sportunfall während der Schulzeit, damals stellte sich später heraus, dass es gebrochen war.

SV: Gefühl? Ich muss die Hand ganz fest halten, ihr Halt geben. Ich habe das Gefühl, fest bandagieren wäre besser. Ich habe mich beim Abstieg von der Siegessäule mit der Hand ganz fest gehalten und da habe ich noch nichts gemerkt. Sobald ich etwas fassen muss, habe ich einen Druckschmerz, vielleicht durch den Armreif. Ich hatte schon mal einen Sturz, da hatte ich einen Riss dort.

20.00 Uhr: Es friert mich und ich habe das Gefühl, es hängt mit dem Sturz zusammen.

Samstag, 03.11.01

Wache gegen 8.00 Uhr auf und meiner Hand geht es viel besser und es bessert sich stündlich. Am Abend das Gefühl, es ist so gut wie vorbei, ich kann wieder greifen, die Hand zurück strecken und auch die Drehbewegung ist wieder möglich. Ich bin fasziniert von dieser Entwicklung. Auffallend ist das Bedürfnis zu räuspern. Fällt mir aber weniger auf, sondern einer Bekannten. Ich gehe sehr spät zu Bett und friere anfangs in meinem Schlafsack. Es dauert, bis ich einschlafe, das kommt vom Frieren.

Sonntag, 04.11.01

Habe gut geschlafen, leider kann ich mich an meine Träume nicht erinnern, weil ich nicht die Möglichkeit hatte, sie sofort aufzuschreiben.

Während der Zugfahrt zurück nach Saarbrücken fällt B. auf, dass ich sehr häufig räuspere, dann allerdings fällt es mir auch auf und ich finde es fast lästig.

Montag, 05.11.01

Mein Knie schmerzt wieder etwas, wie eine Metallscheibe, die mit Krallen am Knie festgemacht ist, oder wie wenn die Kniescheibe Krallen hätte.

Nachmittag wieder 1 Stunde räuspern, als wenn etwas kratzig Kugeliges im Hals wäre.

Dienstag, 06.11.01

Wache mit einem sehr interessanten Traum auf, der dann leider sofort weg ist.

Donnerstag, 08.11.01

Traum: Ich bin in Lappersdorf (da wohnen meine Eltern noch) und suche das Haus von P. (mein letzter Freund, bevor ich wieder geheiratet habe), ich weiß nur ungefähr wo es ist. Als ich es endlich finde, sehe ich Frau L. (eine alte Dame, die mir sehr vertraut ist, aus Wörth, meinem letzten Wohnort in Bayern) auf dem Sofa liegen und eine Frau aus Bübingen (mein erster Wohnort im Saarland) ist bei ihr. Ich sehe das alles, weil die vordere Seite vom Haus fehlt. Ich gehe hinein und sie freut sich. Ich habe den Eindruck, sie wird bald sterben. Ich halte ihr die Hand und habe ein ganz inniges Verhältnis zu ihr. Da kommen Renate (eine frühere Schulfreundin), sie ist die Tochter die P. mit in die Ehe gebracht hat (aber nicht in der Realität) und die (reale) Frau von P. aber mit dem Gesicht von L. Frau von P. sagt die beiden sind miteinander zur Schule gegangen (da meint sie mich) und R. erzählt sie hatte mal längeres Gespräch mit meinem Vater (ich habe ein Verhältnis mit ihm). Ich wage nicht nach P. zu fragen, aber irgendwann erzählt sie, dass er nicht da ist. Sehr viel Gefühl für diese zerbrechliche Frau.

Im Nachhinein betrachtet ein total chaotischer Traum, während des Traumes hatte ich diesen Eindruck nicht, in dem viele wichtige Personen aus meinem Leben in anderen Rollen in Verbindung zueinander stehen.

Neue Szene: Ich treffe P. und es entsteht wieder so etwas wie Nähe. Gibt mir zu verstehen, dass er mit mir Sex möchte, aber wo. Wir gehen mit eindeutigem Vorhaben in einen Raum und beginnen.

Plötzlich schaue ich nach hinten, da sitzen 4 Menschen und schauen interessiert zu. Sie sitzen auf dem Boden und grinsen. Ich weiß nicht mehr genau, ob seine Frau dabei war. Ich kannte aber die Menschen. Von meiner Seite viel Scham.

Samstag, 10.11.01

Bin bei einem Tanzwochenende, kann es aber nicht genießen so wie sonst, fühle mich nicht gut, mir ist alles zu anstrengend. Ich möchte am liebsten meine Ruhe haben, könnte mich in meinem Zimmer einigeln und nur lesen oder Musik hören. Mein Mann ist dieses Mal mitgefahren, was ich immer schon mal wollte, aber anstatt mich zu freuen, nervt er mich. Obwohl er nichts getan hat, mache ich ihn für mein Gefühl verantwortlich. Möchte mehr Nähe auf der anderen Seite meine Ruhe und Distanz. Am liebsten würde ich heulen, weiß aber nicht warum und worüber, habe das Gefühl, alles ist mir zu viel, obwohl es nicht so ist. Habe gerade Sepia gelesen, fast so fühle ich mich, hätte Lust es einzunehmen.

Abends: Mein Knie juckt und ich kratze den ganzen Grind ab, so dass es wieder blutet. Könnte nur kratzen. Habe seit einigen Tagen an den Unterschenkeln total trockene Haut, die pergamentartig aussieht und sich auch leicht schuppt.

Sonntag, 11.11.01
Traum:
Bekomme eine Kiste mit Süßigkeiten angeboten und sehe sie ist von ... ist ja klar, dass dann in der Nacht das Telefon klingelt, vielleicht war Gottschalk dran.

Traum: Wir wollen nach Kleinblittersdorf auf den Berg zum Spazierengehen. Lisa, Rainer, Luise, ich und noch jemand. Ein Mann kommt uns entgegen und sagt, die Tour geht nicht, ihr müsst zurück. Wir glauben es nicht und gehen weiter, aber dann sehen wir es, nur Matsch und gehen zurück. Luise (ist plötzlich eine alte Freundin meiner Mutter – Frau Luley) erzählt, dass sie früher immer zur Kirche gehen musste.

Traumbild: Unten am Bahnhof lagen in Schlafsäcken überall Menschen.

Montag, 12.11.01
Traum:
Wir haben Besuch, der Sohn eines Bekannten, er hat 6 andere mitgebracht. Wir gehen weg und ich muss hierher zurückkommen. Einer hat auf den Tisch ganz groß seinen Namen geritzt. Ich glaube Bernhard. Ich bin ganz schön wütend und weiß, dass ich da etwas unternehmen werde. Als erstes wird er gerufen ... da wache ich auf.

Montag, 10.12.01

Erst heute ist die letzte Kruste von meinem Knie abgefallen.

 

Prüferin IV, 39 Jahre, Kontaktprüfung mit der C200 (Mittel unbekannt)

17.01.01

Traum: Ich bin in einem Eiskaffee, will es kaufen oder so. (In Realität suche ich eine Wohnung, aber kein Eiskaffee!) Ich schaue mir alles an. Sehe das Fenster raus und sehe auf eine steil nach oben führende Straße, am Ende ist Wald. Ich stelle mir vor, dass meine Kinder dann dort mit einem Fahrzeug heruntersausen würden – gefällt mir nicht so richtig. Eine Frau erklärt mir so den Tagesablauf, dass ich wenig Zeit für die Kinder haben würde, da der Hauptbetrieb in der Zeit ist, wo alle anderen frei haben. Ich überlege, ob ich erst einmal als Angestellte dort arbeiten soll, um die Varietäten der Eisbecher kennen zu lernen und die Herstellung des Eises. Irgendwie ist alles voller Schwierigkeiten, die Entscheidungen nicht leicht machen (wie in Realität).

Morgens beim Aufstehen Nase geputzt und etwas blutiger Schleim kam raus.

Dann zur Toilette, hatte etwas Durchfall und leichtes Ziehen im Bauch, als ob ich meine Periode bekäme.

 

Prüfer V, 44 Jahre, Kontaktprüfung mit der C200 (Mittel unbekannt)

Ich hatte das Mittel drei Nächte unterm Kopfkissen. In der ersten Nacht bin ich dreimal wach geworden, gestern war ich zweimal wach. Wahrscheinlich durch den Traum wach geworden. Bin aber gleich wieder eingeschlafen. Das ist sehr ungewöhnlich. Ich schlafe normal immer durch.

Traum: Ich habe mit einer Frau auf der Treppe gesessen und Zärtlichkeiten ausgetauscht.

Gefühl? Angst vorm erwischt werden.

Traum: An einem Berg mit einer Frau, es kann auch ein Meer in der Nähe gewesen sein. Da war ein Steinschlag, ich habe in einer Höhle Schutz gesucht, die Frau ist abgestürzt. Dann war da ein Kind. Da sind wir in die Höhle runter gegangen. Da haben einige Tote gelegen. Es waren Leichen, die aufgebahrt waren und ich wollte gucken, ob die Frau auch da ist.

SV: Kind? Das war plötzlich da. Vielleicht auch Angst, dass ich muss Fürsorgepflicht übernehmen für das Kind.

Traum: In einem Werk, Rangierbetrieb, da habe ich anscheinend geschafft. Es war Mittagspause und ich habe festgestellt, dass ich mein Essen nicht dabei habe. Die Kollegen wollten helfen und teilen, das waren lauter bekannte Gesichter. Das habe ich abgelehnt, weil ich mein Essen holen gehen wollte ins Werk, der Rangierbetrieb ist außerhalb. Ich bin in einen Umkleideraum gekommen, da waren Männer und Frauen gemeinsam beim Umziehen. Frauen war ein schöner Anblick, Minirock, Strumpfhosen, Unterwäsche lag auf einem Sockel. Dann war das Bedürfnis im Traum, die Unterwäsche anzufassen. Das war ein angenehmes Gefühl.

SV: Unterwäsche? Ich habe sie nicht angefasst.

Traum: Spieltisch, Roulettetisch, mit Kollegen gesprochen, Roulettekugel. Das Benehmen am Tisch war Gespräch. Roulettekugeln? In der Hand oder auf dem Tisch, ich weiß es nicht mehr.

(Er arbeitet in einer Spielbank.)

Traum: Zwei Personen, ein Gebäude oder eine Hütte, da war Wasser in der Nähe und eine Kochstelle oder ein Herd, da war kein Feuer drin. Da ist jemand Holz sammeln gegangen, da war noch Wasser, ein Bach oder ein See. Derjenige der Holz suchen war ist da durch, mehr oder weniger über das Wasser gegleitet. Dann Feuerstelle, Bratpfanne und ein Stück Fleisch von einer Ratte, viel Butter. Das wurde gebraten, hat eklig ausgesehen. Das war im Magen ein unangenehmes Gefühl, eine Ratte zu essen und wie das ausgesehen hat.

 

Prüfer VI, 40 Jahre, Kontaktprüfung mit der C200 (Mittel unbekannt)

Montag 26.11.01

Traum: Ich stehe mit vielen anderen auf einem sehr großen offenen Balkon eines Gebäudes und schaue nach unten auf die Straße. Dort steht ein Auto mitten auf der Straße. Viele junge Leute scharen sich um das Auto. Ein junger Mann sticht mit dem Messer in das hintere Rad und läuft weg. Der Besitzer des Wagens läuft hinterher.

Traum: In den Bergen, Urlaubsstimmung, positives Grundgefühl.

Traum: Ich fahre unerkannt in einem Lieferwagen mit, der in ein Seminarhaus fährt (in die Garage). Ich bin noch Schüler. Ich will mich mehr melden in der Klasse als bisher.

Donnerstag 29.11.01

Traum: Besuch bei unserem Vorstand. Ich sehe, dass er ein kleines Hundchen geschenkt bekommen hat. Dieser steht auf einer Art Kommode. Darauf ist auch ein Kratzbaum. Gefühl: angenehme Atmosphäre.

Traum: Meine Frau und ich sind auf Urlaubsfahrt. Ich fahre mit dem Sharan (Auto) eines Freundes und habe ein Stahlgestell als Anhänger. Wir werden von der Polizei angehalten, 170 km/h gefahren, statt wie vorgeschrieben 100 km/h, aber meine Frau ist bei diesem Streckenabschnitt gefahren. Polizei sagt: Abwarten, vielleicht ist es doch nicht so schlimm. Wir fahren weiter.

 

Prüfer VII, 43 Jahre, Kontaktprüfung mit der C200 (Mittel unbekannt)

Traum: Ein früherer Arbeitskollege, den ich seit ca. 4 Jahren nicht mehr gesehen habe, hat bei uns übernachtet und wurde von meiner Frau, die Heilpraktikerin ist, behandelt.

Assoziation? Schaffen, das war ein Arbeitskollege, keine freundschaftliche Beziehung. Ich war froh, dass ich ihn wieder gesehen habe.

Traum: Ich hatte selbst einen alten BMW und fuhr damit durch die Gegend. Dann irgendwann sprach mich an einer Tankstelle jemand an, der ebenfalls einen BMW hat, ob ich ihm helfen kann, eine Reparatur an der Elektrik vorzunehmen. Mit Kabel und Stecker war das. Da waren mehrere Anschlüsse, ich wusste nicht, wie es beim BMW ist, ich habe gesagt, ich könnte aber jemand anrufen.

? Ungewöhnlich, dass ich so einen alten BMW hatte, wie wir ihn mal hatten. 20 – 30 Jahre alt.

Traum: 3 – 4 Kühe flogen in Formation und landen dann neben mir. Erscheinungsbild wie Düsenjäger, jedoch Gestalt von Kuh, kein Düsengeräusch. Die sind neben mir gelandet, richtig schnell, ohne Flügel. Ich war erstaunt, dass es so was gibt. Es war aber militärisch.

? Wenn man z. B. einen Walt-Disney-Film guckt, die Soldaten sind dann irgendwelche Tiere, die einen grimmigen Ausdruck haben. Das Komische ist, diese Kuh ist ja ein Tier und die Kuh fliegend in Formation war wie ein Militärflugzeug, so wie es mir erschienen ist.

Militär? Man sieht momentan im Fernseher wenn die starten und landen, so war das. Man hat direkt gewusst, es hat was mit Militär zu tun.

Traum: Eigentlich ein normaler Tagesablauf in der Firma, jedoch ziemlich stressig. Es war ein Seminar in München, am gleichen Tag oder am Tag vorher noch ein Gespräch bei Kunden, wo es um ein ganz großes wichtiges Projekt ging und der will ganz schnell ein Angebot. Das kann ich aber nicht machen, weil ich auf das Seminar gehe. Ich habe dann mit dem Kollegen ausgemacht, dass wir das Angebot abends im Hotel machen nach dem Seminar.

 

Prüfer VIII, Kontaktprüfung mit der C200 (Mittel unbekannt)

Dienstag Mittel bekommen und 2 Tage in der Küche liegen lassen.

Mittwoch und Donnerstag:

Halsschmerzen und Verschleimung mit zunehmender Tendenz.

Donnerstag morgen: quittengelber Schleim und allgemeines Krankheitsgefühl. Ruhebedürfnis.

Donnerstag auf Freitag Mittel unterm Kissen:

Traum: Ich als Radrennfahrer in einem großen Fahrerfeld bei einem Rennen im Nordsaarland in der Nähe des Bostalsees und Max-Braun-Zentrum. Das Ziel ist nicht mehr allzu weit und ich bespreche mit einem befreundeten Rennfahrer, dass wir jetzt gemeinsam angreifen und davonfahren. Da ich das Gelände kenne, rechne ich mir gute Chancen aus, das Rennen zu gewinnen. Wir können auch wegfahren, allerdings stellt sich heraus, dass ich einen ganzen Streckenabschnitt mit schwierigen Steigungen vergessen habe, so dass ich glaube meine Kraft würde nicht reichen, um als Erster ins Ziel zu kommen. Ich will nämlich unbedingt gewinnen. Plötzlich bin ich allein und ich fahre mit einer nicht erwarteten Leichtigkeit dem Ziel entgegen. Trotz enormer Anstrengungen vorher scheine ich auf dem Rad durch die Landschaft zu schweben und kaum noch Gewicht mehr tragen zu müssen. Die Fahrerei fällt mir so leicht, dass ich mir die Gegend anschauen kann und das am Staudamm des Bostalsees neu gebaute Schwimmbad mit vielen Kids im Wasser beobachten kann. Wo mein Mitfahrer abgeblieben ist weiß ich nicht.

SV: Ist dir das Thema bekannt? Das Bild, irgendwo wegzukommen von Sorgen, Ängsten ... die Leichtigkeit im Sein, losgelöst von Gewicht, Anstrengung und von den Leuten, bei mir sein. Allein und ich fühle mich gut. Das ist der Punkt in dem Traum.

Kennst du das? Ja. In der Eindeutigkeit habe ich es noch nicht geträumt, aber ansatzweise ist das Thema erschienen, sich freimachen. Sich freimachen von Behinderung, von Hemmnissen.

Das korrespondiert zum Rotz (Schleim), den ich im Kopf habe. Das gab es in der kürzeren Vergangenheit, den Kopf voller Rotz (Schleim), es war unheimlich anstrengend, das loszubekommen. Und wenn es dann rauskommt, dann ist es sehr befreiend. Typisch, ein eindeutiges Bild, viel in der Birne, ich will das loslassen, leer werden im Sinne von frei, hinter sich lassen.

Das Ungewöhnliche an dem Traum? Wichtig war, dass der Ausbruch-, Ausreißversuch von mir ausging, ich war aktiv.

Das Thema, unbedingt gewinnen wollen? Das war anfangs stark, später irrelevant.

Kennst du das? Nein, ich bin an sich nicht so ehrgeizig.

Beim Aufwachen das Gefühl den Kopf voller Rotz (Schleim) zu haben. Als er nach vielen Bemühungen endlich rauskommt ist er gelb bis braun (Nase und Mund).

Samstag auf Sonntag

Traum: Ich bin bei meinem Vater und der vordere linke Reifen meines Autos ist platt. Ich bin genervt und währenddessen pumpt sich der Reifen von alleine wieder auf. Ich frag meinen Alten was das jetzt soll – er zuckt mit den Achseln, meint ich soll es einfach hinnehmen und hat ansonsten keine Erklärung. Wie immer denke ich.

SV: Gefühl? Das ist die Geschichte mit meinem Alten, dass der mir nie was erklärt hat, das hat mir nie genügt, was er mir gesagt hat. Selbst im Traum fand ich das witzig, weil es so typisch war.

Ungewöhnliches? Mein Traum hat eigentlich nur meine Erwartungen bestätigt, da er nichts zu sagen hat. Eine gewisse Oberflächlichkeit, aber er lebt ganz gut damit, ich sehe das durchaus ambivalent, also auch positiv.

Verrotzungsfaktor ist deutlich gesunken

Sonntag auf Montag

Traum: Irgendwas Erotisches mit unbekannten Beteiligten. Sehr verschwommen und nicht in Bildern erinnerlich.

Verrotzung wie gestern

 

Prüferin IX, Kontaktprüfung mit der C200 (Mittel unbekannt)

Traum: Ich bin entweder Fahrrad gefahren oder Segelboot in der Sonne. Das war nur eine kurze Sequenz, ich habe mich im hellen Sonnenlicht schnell bewegt.

Ich bin an dem Morgen 3, 4 Std. in der Sonne in einem Sandsteinbruch spazieren gewesen, wie im Schnee, das war real.

 

Prüferin X, Kontaktprüfung mit der C200 (Mittel unbekannt)

Dienstags unters Kissen, dann ins Bett Gefühl ich fühle mich so leicht, glaube mein Kopf berührt gar nicht richtig das Kopfkissen, bin doch gar nicht auf Droge, was ist das für eine Droge.

Gefühl der Leichtigkeit hat angehalten, gute Laune, beschwingt, klarer Geist, leichtherzig und auffallend fand ich das Wetter in dem Zusammenhang, der Raum war permanent lichtdurchflutet und sonnig, ich war auch in der Sonne spazieren.

Demgegenüber am 12. Dez. ein Traum, ich kann mich nur noch an ein Bild erinnern.

Traumbild: Ein ziemlich langer Daumen mit einem langen schmalen Daumennagel, der war fast abgefressen sah ekelhaft, hässlich aus.

Heute gegen Morgen, ein längerer Traum, habe nur noch ein Bild.

Traum: Es ging um eine AMP und Gerhard hat sich das linke Ohr angekokelt (angezündet) aus Prüfungsgründen, das kokelte (glimmte) vor sich hin, ich dachte was für ein Mut, was für ein Einsatz, wir haben es gelöscht und gedacht, wir verschieben es auf später es war klar wir machen es noch mal. Das war richtig heroisch, heldenhaft.

Dann zum ersten Mal in meinem Leben Austern gegessen in der Woche und ich konnte mich überwinden die zu mir zu nehmen. Es war ein gewisses erhebendes Gefühl, genau, die Stimmung hat was von Erhaben gehabt. Wobei mir doch übel wurde und ich aufstoßen musste die ganze Nacht, am nächsten Morgen halb 11 war es schlagartig um und die Stimmung war wieder leicht, erhebend.

Dann abends im Bett lag ich auf der linken Seite, das macht normal kein Problem, plötzlich fing mein Herz an zu zittern, hat sich richtig wie verrückt, so hin und her, ich dachte was ist das, das war ein bisschen beängstigend, ich habe mich rumgedreht auf die andere Seite und vor allen Dingen gewundert, dass es seitlich hin und her rutschte.

Traum: Da war ich mit einem Freund unterwegs, wir wollten in einem Lokal was zu uns nehmen, das war im 1. Stock. Wir gingen hoch, setzten uns an einen Tisch, dann kamen zwei junge Frauen, dann war ziemlich schnell klar, die sollten da auftreten. Der Kneipier brachte denen eine Art Tangahöschen, die sollten so eine Nummer da bringen, wir beschlossen, dass wir darauf keine Lust haben. Wir sagten wir gehen, aber wir bezahlten nicht, gingen dann los, wurden verfolgt, aber nicht erwischt und merkten, dass wir unsere Jacken vergessen haben. Der Freund ging zurück und schlich die Treppe hoch, ich versteckte mich gegenüber in einem Busch und hatte die ganze Zeit Angst wir werden erwischt. Aus dem 1. Stock guckte jemand aus dem Fenster. Hinterm Gebüsch merkte ich, da sind noch mehr Leute und hinter mir ist eine Frau, die war von einem Typen gefangen genommen worden. Der Typ wollte die mitnehmen, hat sie an der Hand genommen und wollte die wegziehen. Ich sagte nee die bleibt da, dann nehmen wir dich mit, ich sagte nein ihr guckt jetzt, dass ihr euch verdünnisiert, ich sagte das so richtig von Angesicht zu Angesicht, Auge in Auge, habe gesagt, haut ab und tatsächlich sind die abgezogen. Ich war ganz erstaunt, dass die das gemacht haben. Dass die sich davon haben beeindrucken lassen. Die Stimmung war aufrecht, unerschrocken.

Traum: Da war ich mit einem Fahrrad unterwegs und mit meiner Katze und war irgendwo am Ludwigskreisel und es war furchtbar viel Autoverkehr. Und ich hatte Angst um die Katze, dass die Panik kriegt in dem Verkehr. Ich hatte die auf dem Arm und plötzlich sprang die runter. Meine Angst wurde noch größer, dass die unters Auto rennt und sie lief den Berg hoch zum Bahndamm und ich denke, die kriege ich nie mehr. Dann kommt sie wieder runter, läuft über den Kreisel und dann war rechts eine Autobahn und ich dachte, meine Güte mit der Autobahn, ob die überhaupt den Weg zurück findet. Ich hatte keine Hoffnung die wieder zu erwischen, obwohl Katzen bekannt dafür sind, dass sie über viele Kilometer nach Hause finden. Dann bin ich trotzdem hinter ihr her gelaufen, dann verwandelte sich dieser Weg am Ludwigskreisel in eine Art Spazierweg, auf dem mir eine Frau entgegenkam. Die Katze hat Halt gemacht, kommt auf mich zu, ich konnte sie auf den Arm nehmen. Habe zur Katze gesagt, jetzt setzt du dich auf den Gepäckträger und hältst dich fest, der hat sich dann verwandelt in eine Ladefläche von einem Pickup, dann hat sich die Katze verwandelt in ein Kind, so ein 3jähriges, das ist hinterher aufgefallen, ich habe gesagt du hältst dich jetzt fest und brauchst keine Angst zu haben vor dem Verkehr und ich ziehe die Gardinen vor, wie so Scheuklappen, dass es nicht ängstlich ist. Die Frau hat noch was zu dem Pickup gesagt und dann sagt das Kind, ich hätte lieber die alte Auflage und im Traum hatte ich die Assoziation, jetzt ist von einem Buch die Rede, also die alte Auflage eines Buches, es ging aber nicht weiter. Dann hatte ich heute morgen, das habe ich vergessen, nur ein kurzes Bild. Auf dem Winterberg rief eine Kollegin an und sagte, hast du was von Andreas S. gehört, der war in der Logopädenklasse, von dem habe ich geträumt.

Traum: Und zwar hatte der die Praxis im Traum an einer Art schroffen Felswand, da hing das Schild, dann ging ich da vorbei und das Schild war weg, ich dachte hat der wieder zugemacht, weil der hat sich erst vor kurzem selbständig gemacht und ich dachte, das Schild muss doch noch da hängen, aber es war nicht mehr da, es war in der Wand noch was wie ein Abdruck.

Heute sind zwei Sachen passiert, ich habe heute morgen meinen Block vergessen und jetzt habe ich mein Mäppchen vergessen, es fehlt was zu schreiben. Es ist was nicht komplett was man an Handwerkszeug braucht. Und gestern habe ich mich verfahren und an der Autobahn auch nicht die richtige Abfahrt genommen.

Am ersten Morgen mit der geistigen Klarheit, Gefühl ich kann genau die Gedankenstrukturen von anderen Leuten erkennen.

Ich bekam die Woche auch leicht blaue Flecke, wenn ich nur leicht zugegriffen habe.

 

Prüfer XI, 40 Jahre, Kontaktprüfung mit der C200 (Mittel unbekannt)

So was ist mir noch nie passiert, ich habe einen richtigen Schreck gekriegt, an einem Finger, genau am ersten Gelenk ist ein Äderchen geplatzt und es war direkt ganz blau, ich bin tierisch erschrocken, dachte muss ich jetzt ins Krankenhaus. Hat total weh getan. Das war beim Schneiden mit der Schere kaputt gegangen und totaler Schock gehabt. Richtig blau, dunkelrot, blau. Das war während ich das Mittel in der Hosentasche hatte.

 

Prüfer XII, 42 Jahre, Kontaktprüfung mit der C200 (Mittel unbekannt)

Bin richtig unruhig, kann nachts nicht schlafen, wenn ich das Zeug drunter liegen habe, schlafe ich nicht ein, drehe mich von einer Seite auf die andere, so oberflächlicher Halbschlaf. Dieses Unruhige, als wenn man ins Bett geht und ist nicht müde. So Halbschlaf, kein Tiefschlaf. Normal damit keine Probleme.

 

Prüferin XIII, Kontaktprüfung mit der C200 (Mittel unbekannt)

Entgegen der sonstigen Gewohnheit, nicht viel zu träumen bzw. mich nicht an besonders viele Dinge erinnern zu können, habe ich mich in den drei Tagen, in denen das Mittel unterm Kopfkissen lag, sehr gut an die Träume erinnern können. Man sollte auch noch dazu sagen, dass ich ehrenamtlich im Deutschen Roten Kreuz ziemlich viel aktiv bin. Trotzdem träume ich normalerweise recht selten vom DRK.

Traum: Ich bin mit mehreren Kollegen oder Kolleginnen, wer, weiß ich nicht, in einer Stadt in einer langen, grauen Straße unterwegs. Ich weiß nur, dass die Straße einen grauen Eindruck macht, ansonsten kann ich mich nicht an Häuser oder andere Einzelheiten erinnern. Wir fahren mit mehreren Personen in einem – auch grauen – Fahrzeug des Rettungsdienstes die Straße entlang. Rechts und links sind manchmal schemenhaft Bäume zu sehen. Irgendwann kommen wir zu einem Verkehrsunfall. Was passiert ist, wissen wir nicht, wir sehen nur einige Verletzte auf der Straße liegen. Wir springen aus unserem Fahrzeug und leisten erste Hilfe. Was wir genau machen und wie viele Verletzte da sind, ist unklar. Nach einer unbestimmten Zeit wird eine Person in unser Fahrzeug gelegt. Sie scheint leicht verletzt zu sein, zumindest sind keine Verletzungen zu sehen. Die Person kann auch mit uns sprechen, was, ist wiederum unklar. Ganz deutlich steht mir die veränderte Farbe des Rettungsfahrzeugs vor Augen, es ist nun nicht mehr grau, sondern knallrot. Nachdem die oder der Verletzte eingeladen worden ist, fahren wir mit ihm/ihr die Straße weiter entlang.

In der nächsten Nacht habe ich wieder einen Traum, der etwas mit dem DRK und Sanitätsdienst zu tun hat. Wie schon erwähnt, sonst träume ich sehr selten von diesem Thema.

Traum: Wir sitzen mit ca. 10 Personen im Unterrichtsraum unseres DRK-Heimes. Dies ist ein Gebäude, in dem in Garagen unsere Einsatzfahrzeuge stehen, in dem in Umkleideräumen unsere Einsatzanzüge hängen, in dem sich Lager für Material und eben mehrere Unterrichtsräume befinden. Im größten dieser Räume – ich habe ihn ziemlich genau vor mir – sitzen wir und haben Unterricht zu einem Thema, das nicht weiter klar ist. Dieser Unterricht findet ca. zweimal im Monat statt und dient zur Fortbildung der SanitäterInnen. Am Ende des Unterrichts versammeln wir uns um einen Tisch herum, ein Teil der Leute sitzt noch dort, der Rest hat sich dazu gestellt. Auf einmal fängt unser Rotkreuzleiter – er ist sozusagen unser Chef – am Kopf an zu bluten. Die gesamte linke Gesichtshälfte ist knallrot, irgendwo im Bereich des Ohres tritt sehr viel „sehr rotes" Blut aus und fließt am Kopf herunter. Alles andere ist wieder eher in Grautönen gehalten. Wir KollegInnen sind alle irgendwie erschreckt, und obwohl alle SanitäterInnen sind, traut sich keiner, etwas zu tun. Alle haben den Gedanken, es muss etwas sehr Schreckliches mit dem Rotkreuzleiter passiert sein und sind wie erstarrt. Schließlich stehe ich auf und gehe zu ihm hin. Ich nehme einen Lappen und tupfe ihm das viele immer noch leuchtend rote (im Gegensatz zur Umgebung) Blut von seiner Wange. Irgend jemand bringt mir ein feuchtes Handtuch, um alles besser abwischen zu können. Das letzte, was ich weiß, ist, dass die Gesichtshälfte wieder sauber abgewischt ist und nur am Wangenknochen eine kleine Öffnung zu sehen ist, aus der das Blut nicht mehr stark, aber wie aus einer kleinen Quelle, herausläuft.

Aufgrund eines Geräusches im Zimmer werde ich wach. Es ist 3:57 Uhr morgens. Obwohl es ziemlich kalt im Zimmer ist, schwitze ich recht heftig. Ich schlafe wieder ein, aber schlafe recht unruhig. Ich werde mehrmals wieder wach und mir ist immer noch sehr warm. Ich träume noch etwas, kann mich aber nicht erinnern, an was. Ich werde nur mit der Gewissheit wach, etwas geträumt zu haben.

In der dritten Nacht mit dem Mittel unter dem Kopfkissen kann ich mich wieder an einen Traum erinnern. Dieser enthält keine rote Farbe, macht aber insgesamt einen etwas farbenfroheren Eindruck. Allerdings sind es sehr helle Farben, von weißen Farbtönen über Gelbtöne bis Hellbraun.

Traum: Ich bin wiederum mit einem Fahrzeug in einer Straße unterwegs. Es ist eine Art Kutsche, allerdings ist unklar, ob das Teil von Pferden gezogen wird oder von einem Motor angetrieben. Es ist eine sehr prunkvolle „Kutsche", ähnlich wie im Barockstil sehr verschnörkelt und verziert.

Wir sind 4 – 5 Personen in dem Fahrzeug, eine davon ist meine Patentante (Krankenschwester und seit über 40 Jahren im DRK), die anderen sind irgendwie gesichtslos. Wir fahren mit diesem Fahrzeug durch diese Straßen und biegen auch mehrere Male ab. Die Häuser an der Straße passen optisch zur „Kutsche", auch alles wie im Barockstil. Die Farben sind – wie schon erwähnt – alles helle Weiß-, Gelb- bis Beigetöne. Während wir fahren kommen wir zu mehreren verletzten Personen. Wo sie genau sind, wie und warum sie verletzt sind, ist völlig unklar, sie sind da, aber ich sehe sie nicht. Ich meine mich erinnern zu können, dass es eine Schülergruppe ist, bin mir aber nicht sicher. Jemand sagt, wir müssen helfen, da ist was passiert. Ich erinnere mich sehr deutlich, dass ich mir meine Einmalhandschuhe aus der Hosentasche ziehe und mir überstreife.

Damit ist der Traum zu Ende und ich wache auf. Der erste Gedanke ist: „Jetzt hast du schon wieder so etwas Rettungsdienstmässiges geträumt".

Ich merke, dass mir auch diesmal wieder sehr warm ist, ich bin nicht „schweißgebadet", aber mir ist so warm, dass ich kurz die Decke lüfte, damit es kühler wird. Ich schlafe wieder ein, habe auch später beim Aufwachen das Gefühl, wieder etwas geträumt zu haben, kann mich aber an nichts erinnern.

 

Prüfer XIV, Kontaktprüfung mit der C200 (Mittel unbekannt)

Im Gegensatz zu meiner Freundin habe ich in der ersten Nacht nichts geträumt, oder ich kann mich nicht daran erinnern. Ebenfalls wie meine Freundin bin auch ich recht aktiv im DRK und träume eigentlich Nachts nicht davon. Doch die beiden nachfolgenden Träume handeln vom DRK oder stehen im Zusammenhang damit.

Traum: Es war wahrscheinlich Montagabend (weil da ist Dienstabend beim Roten Kreuz) wir waren alle im Schulungsraum und besprachen ein Thema, leider kann ich mich nicht an das Thema erinnern, alles sehr grau gehalten. Plötzlich gingen die Melder los und es stand ein Einsatz an. Stürmisch rannten alle in den Umkleideraum und zogen sich um. Anschließend rannten wir zu den beigen Fahrzeugen mit den knallroten Kreuzen und roten Reflektionsstreifen. Das rot war stechend hell, die anderen Farben kaum wahrnehmbar. Plötzlich kam es zu einem lauten Streit um die Besetzung der Fahrzeuge.

War gegen 3.00 Uhr mal kurz wach.

Traum: Wir fuhren zu Besuch an die holländische Grenze zu meinem Patenkind. Kurz nach dem Ortseingangsschild wurden wir von der Straße (wie weiß ich nicht) auf einen Parkplatz geleitet. In der linken Ecke stand ein dunkelgrüner großer Oldtimer. Farbe so wie die alten Polizeiautos früher. Aus Neugierde fuhren wir um das Auto herum und bestaunten den Bantley (Bezeichnung auf der Heckklappe). Wir fuhren weiter in die enge Straße, in der mein Patenkind wohnt. Es war eine enge Allee mit vielen Bäumen und jeweils zwischen den Bäumen die Häuser. Kurz vorm Ziel mussten wir unter den Bäumen anhalten, wir sahen die 3 schon auf der Straße stehen und uns zuwinken. Sie kamen zum Auto und wir begrüßten uns. Auf der Rücksitzbank lag unser Sanitätskoffer. Ein schwarzer Alukoffer mit einem runden ca. 6 – 8 cm großen runden weißen Aufkleber mit einem knallroten Kreuz. Der Vater meines Patenkindes sagte er wolle den Koffer mal dem Nachbarn zeigen, der interessiere sich dafür. Da wir schon mal am Telefon über den Koffer gesprochen hatten, sagte er noch mal zur Erinnerung, vielleicht kann man damit in Serie gehen und Geld verdienen. Plötzlich fing es an zu regnen, der Nachbar war in der Zwischenzeit zu uns gekommen. Um nicht nass zu werden, stiegen wir alle ins Auto. In kürzester Zeit kam es zum Unwetter und wir hörten die Äste von den Bäumen abbrechen. Ein Ast fiel fast lautlos auf unser Dach und drückte es ca. 3 – 5 cm (nur gering) nach unten. Daraufhin sagte ich, wir müssen uns in den Fußraum legen oder zumindest hier aus dem Auto heraus, im selben Augenblick fiel der 2. Ast auf das Auto (lautlos) und drückte das Dach nach unten.

Hier endet der Traum ohne ein Ende. Der ganze Traum war im grauen Nebel gehalten nur das dunkelgrüne Auto, der grelle Aufkleber nicht und die Situation im Auto waren klar.

Ob das hier auch noch mit dem Mittel zu tun hat, weiß ich nicht, vielleicht habe ich auch nur schlecht im Bett gelegen, ich erwähne es trotzdem.

Am anderen Morgen hatte ich leicht Schmerzen im hinteren Bereich des Halses, so ca. 3 Finger breit unter den Ohren und dann ca.2 Finger breit nach hinten. Diese hielten ca. 1 – 2 Stunden an, wurden aber immer schwächer.

 

Prüfer XV, 43 Jahre, Kontaktprüfung mit der C200 (Mittel unbekannt)

Traum: Ich war bei meinen Eltern im Haus. Wollte das Haus verlassen, um mit dem Auto zu meiner Wohnung zu fahren. Als ich vor dem Auto stand, sah ich vorne an der Kreuzung 2 riesige Bagger, die dann Dinosaurier waren, die miteinander kämpften. Plötzlich erspähte mich ein kleiner Bagger (Dino) und kam auf mich zu. Ich flüchtete ins Haus und überlegte ganz aufgeregt, wo ich mich verstecken könnte. In diesem Moment polterte das Unwesen auch schon ans Haus. Ich flüchtete unters Dach, das Ding kam mir nach. Ich flüchtete dann in den Keller, das Ding kam mir nach. Seltsamerweise schien sonst niemand mehr im Haus zu sein. Als ich keinen Ausweg mehr sah, wohin ich flüchten sollte, wurde ich wach. Aber ich wurde nicht erwischt.

SV: ? Wie komme ich auf Bagger, die machen im Moment bei uns Zuhause die Straße und es nervt mich jeden Morgen, weil man da nicht hoch und runter kommt.

Traum: Ich liege da so in einer Grotte, mit Teich drin, grünes Wasser, liege so am Rande und komischerweise sonne ich mich in der Grotte. Und dann kommen 2 oder 3 Frauen angeschwommen, zuerst nur den Kopf gesehen, die wollten mich anmachen, an mich heran geschwommen und angeschwätzt, ziemlich eindeutig. Mitten im Gespräch zieht mich eine ins Wasser und versucht mich zu küssen, habe mich allerdings gewehrt, weil ich im Hintergrund gewusst habe, dass meine Freundin irgendwo in der Gegend ist. In diesem Getümmel im Wasser, gemerkt, dass das Nixen sind, weil die einen Schwanz hatten, der war blau und schuppig. Ich wollte raus aus dem Wasser unbedingt, wollte flüchten vor den Weibern, weil ich ja ein schlechtes Gewissen hatte.

SV: Körperlich? Halsweh, so beim Schlucken, als wenn nichts runter ging, wie Verengung im Hals und so Reizhusten.

Druckgeschwüre, Pickel, säfzend, wässerig-eitrig in beiden Ohrmuscheln und das hatte ich schon einmal.

Wie so ein Abszess oder Haarbalgentzündung im Genitalbereich, in der rechten Leiste.

SV: Aussehen? Wie ein Pickel mit rotem Hof drum herum.

Ansonsten relativ fit morgens, zwar morgens die erste Stunde so ein bisschen bedeppert, die Augen kaum aufgekriegt, Druck im Kopf, das war nach einer Stunde weg und dann war ich topfit.

 

Themen aus der AMP:

Muss kurz vor dem Ziel anhalten à Greifbar: etwas ist zum Greifen nah, aber nicht zu fassen

Kurz vor Erreichen des Gipfels Furcht abzustürzen, nachdem er die Spitze erreicht hat – Stellung

Arbeitet ohne sich auszuruhen: Leicht (Leichtigkeit, leichtfertig, schwerelos) Û schwer / große Anstrengung (schwerfällig)

Augen: Überanstrengung, geblendet

Unaufhaltsam

Verwandlung – Verjüngung (à junge und alte Früchte blühen am selben Baum)

Feuer und Brand / Brand löschen

Verletzungen: Knochenbrüche, Blutungen, Bisswunden (Tierbisse), Verlust von Gliedmaßen

Unfälle / Verletzte – Retten / Helfen

Verbrechen (Gericht) – Schuldgefühle wegen begangener Fehler – Angst vorm erwischt werden – Verwischen / Reinigen

Heldenhafter Mut – Mutlosigkeit

Vertrauensmissbrauch – trügerische Sicherheit